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Kassenchef geht frühzeitig in Pension

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Der Verwalter der Pensionskasse des kantonalen Staatspersonals, der 58-jährige Claude Schafer, wird Ende 2019 vorzeitig in den Ruhestand treten. Dies teilte die Pensionskasse gestern in einem Communiqué mit. Die Ankündigung über den vorzeitigen Rücktritt folgt nur knapp eine Woche nach der Präsentation der Pläne für die Sanierung der Pensionskasse. Der Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat wird für die betroffenen Staatsangestellten tiefere Renten oder einen späteren Pen­sionszeitpunkt bedeuten (die FN berichteten).

Keine Ungeschicktheit

Die jetzt erfolgte Ankündigung über den frühzeitigen Pensionszeitpunkt unter dem bisherigen finanziell attraktiveren Vorsorgeplan sei in keiner Weise politisch ungeschickt, betonte Schafer auf Anfrage der FN. Es sei für ihn schlichtweg keine Option, bis zum Alter von 63 Jahren zu arbeiten. Das habe er seinem Umfeld schon seit längerem mitgeteilt. Er sei momentan bei guter Gesundheit und beabsichtige, dies auch zu bleiben. Letztlich sei es sein gutes Recht, zum jetzigen Zeitpunkt seine vorzeitige Pension anzukünden – ein Vorgehen, das er auch anderen empfehle. Schafers Pensionierung erfolgt in zwei Schritten. Sein Amt als Verwalter übt er nur noch bis zum Ende dieses Jahres aus. Danach amtet er während eines Jahres als wissenschaftlicher Berater der Pensionskasse, mit einem Pensum von 100  Prozent. «So kann ich den neuen Verwalter oder die neue Verwalterin, der oder die für diese stark wachstumsgeprägte Institution verantwortlich sein wird, begleitend unterstützen», so Schafer.

«Sehr komplexes Dossier»

Auch Schafers Chef, Finanzdirektor Georges Godel (CVP), will nichts von einem negativen Signal an die Bevölkerung wissen, wie er auf Anfrage hin klarstellte. «Es handelt sich um ein sehr komplexes Dossier, und dass Schafers Pensionierung gestaffelt erfolgt, wird seinem Nachfolger sehr helfen, sich mit der Materie vertraut zu machen», so Godel.

Claude Schafer trat sein Amt als Vorsteher der Pensionskasse des Staatspersonals im Jahr 2001 an. Er verfügt über ein Lizenziat in Wirtschaftswissenschaften sowie den eidgenössischen Fachausweis als Fachmann für Personalvorsorge. Der verheiratete Vater von zwei Kindern aus Bulle arbei­tete vor seinem Stellenantritt beim Staat Freiburg im Bankwesen sowie beim Bundesamt für Sozialversicherungen.

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