Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Kein Arbeitsweg mehr bis Genf

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Kein Arbeitsweg mehr bis Genf

Die Freiburger Nachrichten werden wieder in Freiburg gedruckt

Nach viereinhalb Monaten ist die Paulusdruckerei so weit umgerüstet, dass die Freiburger Nachrichten wieder in Freiburg gedruckt werden können. Dies soll einige Vorteile bringen.

Autor: Von CHRISTIAN SCHMUTZ

«Bisher ist alles einmalig verlaufen, aber bei so einem komplexen System wird es sicher noch die eine oder andere Kinderkrankheit geben», sagte Anton Burri, Direktor der Paulusdruckerei, den FN. So gab es beispielsweise beim Testlauf am Montagnachmittag ein grösseres Steuerproblem.Während viereinhalb Monaten wurden die Zeitungsprodukte der Paulusdruckerei in Genf gedruckt, damit in Freiburg die Druckmaschinen renoviert und aufgerüstet werden konnten. Jeweils 20 bis 25 Mitarbeiter der Paulusdruckerei fuhren dabei Nacht für Nacht nach Genf, um die Equipe vor Ort zu unterstützen. «Es hat dabei durchaus kameradschaftliche Bande zwischen den Mitarbeitern gegeben, aber unsere Leute sind doch froh, dass sie jetzt wieder in Freiburg arbeiten können», sagte Direktor Burri. Er hob aber das riesige Wetterglück hervor – sowohl die Arbeiter wie auch die Zeitungen wurden diesen Winter kein einziges Mal von Schnee oder Eis gestoppt.Nachdem letzte Woche der Druck der Liberté, der Gruyère, des Agri-Journals, des Messager sowie des Amtsblatts bereits nach Freiburg zurückgeholt wurden, ist nun die Zeit an den Freiburger Nachrichten. In den ersten Tagen wird sicherheitshalber doppelt gefahren, damit bei Bedarf auf die Genfer Druckerei zurückgegriffen werden kann. Und die Grossauflage von morgen Donnerstag wird so oder so noch bei Ringier in Adligenswil gedruckt.

28 000 Zeitungen pro Stunde

Drei Drucktürme für je 16 farbige Seiten sowie eine Falzmaschine sind heute in Betrieb. Bis Mitte Februar sollen auch der vierte Druckturm (nochmals für 16 Seiten) sowie die neue, zweite Falzmaschine revidiert sein. Ausserdem soll noch ein Ausbau für die neue Speditionsanlage folgen, gegen den aber eine Einsprache hängig ist (s. Kasten). Erst dann kann die neue Druckmaschine ihre Geschwindigkeit auf rund 28 000 Exemplare pro Stunde erhöhen. Auf der alten Druckmaschine konnten rund 22 000 Zeitungen pro Stunde gedruckt werden. Diese Zahl sollte laut Burri auch in den nächsten Monaten geschafft werden. Längerfristig sollen übrigens die Zeitungen möglichst zwei- statt dreimal gefaltet werden. Daran konnte sich die Leserschaft von FN und Liberté in den letzten Monaten bereits gewöhnen.

Mehr zum Thema