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«Kein Ausserirdischer, sondern Teil des Teams»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Daniel Zosso, wie bereiteten Sie sich als Eishockeyschiedsrichter auf ein Spiel vor?

Wenn ich schlafen ging, stellte ich mir vor, wie das Spiel ablaufen könnte. War ich dann am Spielort, wärmte ich mich mit Fussball, Sprints oder Liegestützen auf. In der Kabine motivierten wir Schiedsrichter uns gegenseitig, schauten die Aufstellung an und überlegten, welche Spieler Probleme machen könnten.

Welches war Ihr eindrücklichstes Ereignis?

Das war in Bern. Als ich das erste Mal die Postfinance-­Arena betrat, dachte ich mir nur: «Wow!» Als eine der grössten Eissporthallen Europas ist sie schon eindrücklich. Vor dem Spiel öffnete mir Schiedsrichter Danny Kurmann die Türe, und ich konnte das Publikum schreien und jubeln hören.

Welche Drohungen mussten Sie sich als Eishockeyschiedsrichter anhören? Und welche brenzligen Situationen haben Sie schon erlebt?

Es gibt selten Drohungen, nur Diskussionen mit Spielern oder Trainern. Doch einmal in einem Zürcher Derby waren die Fans nach sechs umstrittenen Torentscheiden so aufgebracht, dass wir von der Polizei aus dem Stadion gebracht werden mussten.

Konnten Sie manchmal vor einem Match nicht schlafen?

Es gab tatsächlich Momente, in denen ich nicht sofort einschlafen konnte, weil ich mir zum Spiel Gedanken machte. Vor allem vor Playoff-Spielen brauchte ich immer etwas länger zum Einschlafen.

Hatten Sie schon mal Angst, ein riskantes Spiel zu pfeifen?

Ja, ich hatte ein komisches Bauchgefühl, als ich an einer Weltmeisterschaft das politische Risikospiel Südkorea gegen China pfeifen durfte. Man fragte uns, ob wir Bedenken hätten zu pfeifen. Wir haben das Spiel dann überstanden, es gab keine Probleme. Nach einem guten Match haben sich die Spieler die Hand geschüttelt.

Y a-t-il des joueurs qui peuvent vous faire peur?

Non, en principe, les joueurs ne me font pas peur. Il y a toujours un certain fair-play entre les joueurs et l’arbitre. Mais parfois, il arrive qu’un joueur essaie d’intimider l’arbitre, mais en principe, l’arbitre ne se laisse pas intimider et fait comprendre au joueur qu’il doit être respectueux ou que sinon, il se fait sanctionner.

Dans quelle langue les joueurs parlent-ils et se plaignent-ils contre les arbitres?

En principe, les joueurs savent qu’ils n’ont pas le droit de se plaindre. La ligue a rédigé un code qui décrit comment il faut se comporter envers les arbitres, et les joueurs doivent s’y tenir. Autrement, des sanctions sont prises contre les joueurs. Si les joueurs ont une question à l’arbitre, c’est au capitaine de l’équipe ou à l’un des assistants de la poser. En principe, un joueur parle dans sa langue maternelle. Et s’il y a un problème de compréhension avec l’arbitre à cause de la langue, on parle l’anglais pour résoudre le problème.

Welches Gefühl hat man, wenn man einen Fehler gepfiffen hat?

Ein ganz schlechtes. In jedem Spiel kann ein Schiedsrichter Fehler machen, das gehört dazu, aber man muss sie eingestehen. Das habe ich immer gemacht, und das wurde akzeptiert.

Was möchten Sie uns noch mit auf den Weg geben?

Respektiert die Entscheide des Schiedsrichters. Er ist dafür geschult, das Spiel so zu leiten, dass es gerecht ist. Ein Schiedsrichter ist kein Ausserirdischer, sondern ein Teil des Teams. Er ermöglicht überhaupt erst ein Spiel.

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