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Kein einheitlicher Lehrplan

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Die obligatorischen Schulsysteme haben sich in den beiden Sprachregionen des Kantons unterschiedlich entwickelt und weisen ihre Besonderheiten auf. In einem Postulat verlangen die beiden Grossräte Laurent Thévoz (Grüne, Freiburg), und Nadia Savary-Moser (FDP, Vesin), dass der Kanton die «guten Praktiken» beider Sprachregionen untersucht, und die jeweils andere daran teilhaben lässt. Sie verlangen diese Prüfung bei der Organisation, den Lehrplänen, den Stundentafeln oder den pädagogischen Methoden der Schulsysteme.

In seiner Antwort anerkennt der Staatsrat nun die Wichtigkeit der aufgeworfenen Fragen. Er schreibt aber, dass solche Vergleiche laufend stattfinden und eine Studie jetzt keine verwertbaren Erkenntnisse bringen würden. Das Postulat sei demnach abzulehnen. Vielmehr verpflichte sich der Staatsrat, wo nötig eine Harmonisierung anzustreben, und bei lokalen Besonderheiten auch flexibel zu sein.

In der Antwort verweist der Staatsrat auf die Arbeiten, die im Zusammenhang mit dem neuen Schulgesetz gemacht wurden. Dabei seien diverse Bereiche harmonisiert worden, um der Schule des ganzen Kantons einen gemeinsamen Rahmen abzustecken. Beim Gesetz über die Schulleitungen sei ein Projekt aus dem deutschen Kantonsteil übernommen worden, der Ferienplan dagegen aus dem französischsprachigen Teil. Derzeit laufen Arbeiten zur Harmonisierung des Übertrittsverfahrens von der Primar- in die Orientierungsschule.

Andererseits weist der Staatsrat darauf hin, dass die Lehrpläne für alle Kantone innerhalb einer Sprachregion vereinheitlicht seien. Freiburg könne darum keinen einheitlichen Lehrplan für den ganzen Kanton wählen. Unterschiede werde es weiterhin geben, insbesondere bei der täglichen pädagogischen Praxis. uh

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