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Kein Gas mehr in der Badi Motta

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: annina Flaig

Lange war nicht klar, was am 13. Juli letzten Jahres zum Gasunfall in der Badi Motta geführt hatte. Nun ist die Ursache geklärt. «Es war kein menschliches, sondern ein technisches Versagen» gab Gemeinderat Jean Bourgknecht gestern an einer Pressekonferenz in der Motta bekannt. Ursache für den Gasaustritt waren zwei Druckregler, die nicht korrekt funktionierten.

140 000 Franken investiert

So geschah es, dass am 13. Juli Chlorgas ausströmte und bei 50 Besuchern zu Atembeschwerden führte. Drei Personen mussten ins Spital eingeliefert werden, konnten dieses aber wenige Stunden nach dem Unfall wieder verlassen. «Dank der guten Reaktion des Personals, einem gut funktionierenden Alarmsystem und auch, weil sich zur Zeit des Unfalls kurz vor acht Uhr nicht viele Besucher in der Motta aufhielten, gab es damals keine schwerwiegenden Konsequenzen», erinnert sich Jean Bourgknecht. Die Installation wurde sämtlichen Prüfungen unterzogen. Das Risiko, dass sich ein solcher Zwischenfall wiederholen könnte, sei als gering einzustufen gewesen. «Trotzdem gab es keine Garantie dafür, dass sich ein solcher Unfall nicht wiederholen würde» so Bourgknecht. Deshalb hat der Verwaltungsrat der Badeanstalt entschieden, das Wasseraufbereitungssystem zu ersetzen und künftig kein Chlorgas, sondern das Granulat Calciumhypochlorit zu verwenden. Anders als Gas sei Granulat kein flüchtiger Stoff und deshalb weniger gefährlich, erklärte Betriebsleiter Roger Meuwly. Die Umbauarbeiten wurden während der Winterpause vorgenommen und beliefen sich auf 140 000 Franken.

Badeeröffnung mit Musik

Morgen Samstag wird die Badesaison eröffnet. «Weil nicht sicher ist, dass das Wetter mitspielt, werden wir den Besuchern ab 11 Uhr mit Musik einheizen» sagte Pierre Gisler, Leiter des städtischen Amtes für Sport, schmunzelnd.

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