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Kein Musikgehör

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Meinungsbeitrag zur Diskussion über das Glockengeläut

 Aus der gedruckten und der elektronischen Presse konnte man in der Vergangenheit immer wieder erfahren, dass sich in verschiedenen Gegenden unseres Landes Bürger und Bürgerinnen über das Kirchen- und Kuhglockengeläut aufregen. Würden diese lieber Artilleriegedonner und Bombenexplosionen hören, wie dies nun seit längerer Zeit in Syrien, Irak und in der Ukraine der Fall ist? Oh, es tut weh, wenn man in letzter Zeit auch bei uns am Stammtisch oder auch an andern Treffen über das Kirchen- und Kuhglockengeläut klagen hört. Eigentlich ein Sachverhalt, der in unseren ländlichen Gegenden bis dato nie oder nur ganz selten zu einem Thema gemacht wurde.

Aus den Diskussionen kann man entnehmen, dass es vielfach Leute aus fremden Landen sind, die in unsere Region gezogen sind und sich über diese Musik–denn Kirchen-, Kuhglocken und Kuhtreicheln gehören nach wie vor in unserer ländlichen Gegend als auch in der herrlichen Bergwelt zu einer Art musikalischen Kultur–beschweren. Sich über diese Art Kultur beschweren zu wollen, ist doch etwas abwegig.

Auch Ferienchalets und Ferienwohnungen in Tourismusorten sind vielfach von Feriengästen aus anderen Land- und Stadtkantonen behaust. Gemäss deren Aussagen finden sie ihre Ruhe beim herrlichen Kirchen- und Kuhglockengeläut, dies mit der einzigen Einschränkung, dass die Kirchenglocken vielleicht zwischen 22 und 7 Uhr in der Früh stumm bleiben sollten. Gestresste Menschen finden gemäss ihren Aussagen im Glockengeläut ihre Ruhe, können Depressionen abbauen und mit allem Drum und Dran in Gottes freier Natur Geist, Seele und Körper wieder aufbäumen lassen.

Sollten in Zukunft tatsächlich auch bei uns Beschwerden an verschiedene Ämter gelangen oder sich noch mehren, müssten sich halt die angesprochenen Gemeindebehörden–falls rechtlich vertretbar–überlegen, ob sie den Beschwerdeführern mündlich oder schriftlich mitteilen wollen, dass gegen die in ihrer Gemeinde seit Jahrhunderten bestehende Tradition kein Einspracherecht bestehe. Bim bam, ding dong!

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