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Kein Parking unter dem Berntorplatz

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Autor: Marc Kipfer

Murten Falls im Hauptort des Seebezirks in Zukunft unterirdische Parkplätze entstehen, dann dürfte dies nicht unter dem Berntorplatz der Fall sein. Das Projekt des Vereins Standortentwicklung Murtenseeregion, das an dieser Stelle ein neues Parking vorsah, ist vom Gemeinderat ad acta gelegt worden. Dies gab Stadtpräsidentin Christiane Feldmann an der Generalratssitzung vom Mittwoch bekannt.

Der Generalrat hatte im letzten Dezember den Kredit für eine Machbarkeitsstudie bewilligt. Für die technische Machbarkeitsstudie wurden im August vor dem Berntor Probebohrungen und Rammsondierungen gemacht (FN vom 6. August). Die fertige Studie ist inzwischen bei der Gemeinde eingetroffen und hat diese dazu veranlasst, das Projekt nicht weiterzuverfolgen.

Bau würde zu lange dauern

Die von der Studie geschätzte Bauzeit sei einer der Gründe für den Entscheid, so Feldmann. Die Bauzeit würde laut der Stadtpräsidentin mindestens zwei Jahre betragen. Der motorisierte Verkehr könnte den Zugang in die Altstadt unter dem Berntor hindurch mindestens ein Jahr lang nicht benutzen. Während der Bauzeit müsste zudem die Sicherheit der Schulkinder mit besonderen Massnahmen sichergestellt werden.

Das Berntor wäre in Gefahr

Nebst den Kosten, die laut Feldmann über den von den Initianten genannten 9,2 Millionen Franken liegen dürften, nennt die Stadtpräsidentin den wichtigsten Grund für den negativen Entscheid: Gemäss der Studie könnten die umliegenden Gebäude bei den Bauarbeiten beschädigt werden. «Dies gilt insbesondere für das Berntor», betont Feldmann.

Um den Parkplatzmangel in Murten dennoch im Auge zu behalten, hat der Gemeinderat eine neue Studie in Auftrag gegeben. Wie Feldmann vor dem Generalrat bekannt gab, soll diese Studie die Ist-Situation analysieren und insbesondere den Bedarf eines zweiten Parkhauses in Murten prüfen.

FDP-Generalrat Andreas Fink, der als Präsident des Vereins Standortentwicklung Murtenseeregion das Projekt Berntor-Parking mitinitiiert hatte, zeigte sich mit dem Auftrag für eine neue Studie zufrieden und dankte dem Gemeinderat dafür, dass dieser die Parkplatzsituation im Auge behalte.

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