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Kein Profit und trotzdem ein Gewinn

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Uni-Studenten zu Gast bei der Sensler Stiftung für Behinderte

Nonprofit, but Management: So lautet einer der Leitsätze des Freiburger Verbandsmanagement-Instituts. Im Rahmen der Vorlesung «Betriebswirtschaftslehre der Nonprofit-Organisationen» besuchten gut ein Dutzend Wirtschaftsstudenten und -studentinnen unter der Leitung von Professor Dr. E.-B. Blümle die Sensler Stiftung für Behinderte in Tafers.

Fröhliche Gesichter allerorts

Vom Hörsaal in ein Behindertenheim – an einem konkreten Beispiel sollten dabei die Problemfelder einer Nonprofit-Organisation erörtert werden. Nach einem herzlichen Empfang informierte der Direktor der Stiftung, Alois Pürro, über die einzelnen Abläufe innerhalb seiner Organisation. Die Leiterin der Beschäftigungsgruppen, Theres Mermod, und der Verantwortliche des Wohnheims, Markus Stöckli, erteilten der Freiburger Delegation danach detaillierte Auskünfte über den Alltag im Wohnheim und in der Werkstätte. Das Heim wird als offene Einrichtung geführt und strebt eine wechselseitige Integration mit der Dorfbevölkerung an.

Auf dem anschliessenden Rundgang durch die Betriebsstätten überzeugten sich die Studenten von der Motivation und der Fingerfertigkeit der Arbeitenden. Fröhliche Gesichter allerorts begleiteten die Studenten dabei auf ihrem Rundgang. Neben der Herstellung von diversen Geschenkartikeln betätigt sich die Sensler Stiftung vorwiegend als Zulieferer der einheimischen Industrie in den Bereichen Holz-, Metallbearbeitung, Verpackungen und Montagen. Ausgewählte Produkte sind ausserdem auch im Verkaufsladen der Stiftung erhältlich.

Neue Anforderungen

Die karitativen Organisationen in der Schweiz stehen im neuen Jahrtausend unter anderem auch vor grossen betriebswirtschaftlichen Herausforderungen. So stellt das Bundesamt für Sozialversicherungen gänzlich neue Anforderungen an die karitativen Organisationen bezüglich Qualitätssicherung und anderen Führungsaspekten.

In diesem Rahmen soll auch die Kundenzufriedenheit der Bewohner gemessen werden. Finanzielle Leistungen werden von Bund und Kantonen nicht mehr ohne Weiteres erbracht, sondern sind mit konkreten Leistungsaufträgen verknüpft. Dabei gewinnt der betriebswirtschaftliche Aspekt auch in karitativen Organisationen immer mehr an Bedeutung. Gruppenarbeiten der Studenten und der Mitarbeiter der Stiftung, in denen theoretische Erkenntnisse und praktische Erfahrungen eine gelungene Symbiose eingingen, bildeten den Abschluss dieses Tages.

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