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«Kein Rassist, aber …»

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Die Idee zu der 56 Seiten starken Publikation hatte Xavier Ganioz, Vize-Sekretär von Unia Freiburg, vor zwei Jahren, ausgehend von einem oft gehörten Satz: «Ich bin kein Rassist, aber …» Oft seien diese Worte, die so harmlos und abschwächend klängen, Einleitung für bösartige und hasserfüllte Tiraden gegen Ausländerinnen und Ausländer, schreibt Ganioz im Vorwort des Büchleins «Nous sommes Fribourg». Und häufig seien die Leute, die am heftigsten wetterten, solche, die im Alltag am wenigsten Kontakt zu Migranten hätten.

Erfahrungen interkulturellen Zusammenlebens

Mit seiner Publikation will Ganioz ein Gegengewicht setzen: «Das Ziel war zu zeigen, dass ein ungetrübtes Zusammenleben zwischen Einheimischen und Auswärtigen möglich ist.» Dazu aber brauche es Vertrauen. Um dazu beizutragen, dieses Vertrauen zu schaffen, hat Ganioz zwölf Freiburger Persönlichkeiten gebeten, von ihrer Beziehung zu einem Migranten oder einer Migrantin zu erzählen. Beide Seiten geben im Buch Auskunft über ihre Freundschaft und ihre Erfahrungen im Zusammenleben. Unter den ausgewählten Persönlichkeiten befinden sich etwa der Sänger Pascal Vonlanthen alias Gustav, der Stadtanimator und Künstler Hubert Audriaz, der Hockeyspieler Frédy Bobillier oder der Zeitgeschichtsprofessor Francis Python.Er wolle nicht moralisieren, so Xavier Ganioz, sondern einen konstruktiven Beitrag zur interkulturellen Verständigung leisten. Dass das Buch so kurz vor der Abstimmung über das Asyl- und Ausländergesetz erschienen sei, sei Zufall, treffe sich aber gut … csDie französischsprachige Publikation «Nous sommes Fribourg» ist erhältlich in den Freiburger Buchhandlungen oder unter Telefon 026 347 31 45.

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