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Kein Rütteln am bestehenden Service public

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 64,07 Prozent des Freiburger Stimmvolks haben sich gegen die Volksinitiative Pro Service public ausgesprochen. Damit war das Nein ein bisschen weniger deutlich als auf nationaler Ebene (68 Prozent).

«Es war eine Premiere, dass alle Parteien sich gegen die Vorlage zusammengeschlossen haben», sagte FDP-Kantonalpräsident Didier Castella. Er wies darauf hin, dass auch alle Bundesparlamentarier die vom Konsumentenschutz lancierte Initiative ablehnten. «Der Titel der Initiative war irreführend», so Castella, «aber das Volk hat sich nicht täuschen lassen.» Auch SVP-Präsident Roland Mesot hob die gemeinsame Mobilisierung der Parteien–kantonal wie national–als positiv hervor. Er ist sich aber nicht sicher, ob dies entscheidend gewesen sei, um die ursprünglich starke Unterstützung der Vorlage im Volk zu korrigieren. «Es passiert häufig, dass Initiativen zu Beginn viel Zuspruch haben, am Ende aber doch verlieren.»

SP-Nationalrat Jean-François Steiert erkannte im klaren Nein, dass der bestehende Service public wie die Post im Dorf oder der pünktliche Bus einem grossen Teil der Bevölkerung sehr nahe sei. «Das Volk will, dass der Service gut bleibt. Aber es hat verstanden, dass ein Ja zur Vorlage mehr Schaden als Nutzen bringen würde.»

Bruno Marmier (Grüne) meinte: «Die Debatte über den Service public ist wichtig, aber dem Stimmbürger waren die Folgen zu unsicher.» uh

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