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Kein Sieger bei Düdingen – Rapperswil

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 Der freie Eintritt, herrliches Sommerwetter und zuletzt gute Leistungen der Heimmannschaft zogen gestern Abend 1700 Fans in die Düdinger Fussballarena. Selbst YB-Trainer Uli Forte liess es sich nicht nehmen, sich dieses Hinspiel der 2. Aufstiegsrunde für die 1. Liga Promotion zwischen zwei gleichwertigen Teams anzuschauen. Einige weibliche Fans kamen sicher auch wegen des Bachelors Vujo Gavric; das Fernsehsternchen in Diensten Rapperswils kam jedoch erst in den letzten Minuten auf den Platz und konnte wie die übrigen Spieler nichts mehr am Spielstand ändern.

Wie nach der ersten Runde zu erwarten war, stellten die St. Galler eine viel kompetitivere Truppe, als dies am Samstag Münsingen getan hatte. Deshalb waren die Freiburger auch weitaus mehr gefordert. Der gestellte Gang war am Ende aufgrund der Chancen sicher verdient; hüben wie drüben hatte man es verpasst, den einen oder anderen Treffer mehr unterzubringen.

Düdingen mit einem optimalen Start

 Noch nicht alle Zuschauer hatten wohl am Spielfeldrand ihren Platz eingenommen, klingelte es hinter Rapperswils Goalie Diego Yanz bereits. Eine massgeschneiderte Flanke von Ermin Gigic knallte Captain Fabian Brügger aus vollem Lauf unhaltbar ins Tor. Einen besseren Beginn hätte man sich beim Heimklub kaum wünschen können. Schade, dass die Roten, die mit der gleichen erfolgreichen Aufstellung wie am Samstag antraten, diesen hohen Startrhythmus nicht aufrechterhalten konnten, was es den Gästen erlaubte, das Spielgeschehen etwas auszugleichen. Und prompt kam der Zweite der Gruppe 3 ebenfalls zu Tormöglichkeiten. Macias Pecci und Enis Ramadani verzogen aber aus kurzer Distanz. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich hatte in der 34. Minute Valon Ahmetaj; seinen Schrägschuss hätte Adrian Schneuwly wohl kaum mehr erwischt. Düdingens Offensive meldete sich nach dem 1:0 bis zum Seitenwechsel hauptsächlich mit Weitschüssen seines Captains, der sich wiederum in Bestform präsentierte und wie seine Mannschaftskollegen erneut mit viel Selbstvertrauen ans Werk ging.

Rapperswil mit dem verdienten Ausgleich

 Irgendwie hatte sich Rapperswils Ausgleich schon gegen Ende der ersten 45 Minuten angekündigt. So war das 1:1 des kleinen Stürmers Enis Ramadani–die sonst sichere Innenverteidigung des SCD liess sich an der Strafraumgrenze überlisten–dann keine allzu grosse Überraschung mehr. Der Heimklub zeigte in der letzten halben Stunde nach vorne eine Reaktion, hatte auch die eine oder andere Halbchance, aber das Siegestor wollte nicht mehr gelingen. Die Boys von Coach Stephan Flühmann zogen sich mit zunehmender Spieldauer in ihr Reduit zurück. Das geschossene Tor in Düdingen bringt sie natürlich in eine gute Ausgangslage für das Rückspiel. Schade, dass die Schiedsrichterin zwischendurch bei doch etwas rüden Fouls auf beiden Seiten gelbe Karten ziehen musste, was dem Spielfluss nicht gerade förderlich war. Rapperswil begnügte sich nun vorweg mit Kontern und deckte Goalgetter Ermin Gigic mit einer erfolgreichen Manndeckung. Trotzdem hätten die Sensler den spannenden und guten Macht noch gewinnen können. Eine Viertelstunde vor Schluss stand der zwei Minuten zuvor eingewechselte Silvain Mora allein vor dem Gästehüter, brachte das Leder aber nicht an diesem vorbei. Und wenn niemand mehr letztes Risiko eingeht, fallen in solchen Spielen dann nur noch selten Tore in der Schlussphase.

 Nun muss das Rückspiel am Samstag in Rapperswil-Jona–das Fussballterrain der St. Gallen liegt wenige Meter neben der Eishalle und dem Kinderzoo–die Entscheidung um den Aufstieg bringen. Weil auch diese letzte Aufstiegsrunde nach der Europacupformel ausgetragen wird, genügt Rapperswil schon ein 0:0; Düdingen muss also gewinnen oder mindestens ein Unentschieden mit zwei Toren erreichen. Beim 1:1 nach 90 Minuten gäbe es eine Verlängerung. Co-Präsident Beat Hirschi gab jedoch gleich nach der Partie die Siegesparole für seine Mannschaft heraus: «Wir gehen wie immer in ein Spiel, um zu gewinnen.» Seine Spieler hätten gestern Abend im Kopf etwas müde gewirkt, die Motivation sei jedoch ungebrochen. Gegner Rapperswil dürfte aber mit dem Heimvorteil und Naturrasen trotzdem als Favorit in dieses Big-Game starten.

Telegramm

Düdingen – Rapperswil 1:1 (1:0)

 

Birchhölzli: 1700 Zuschauer.- SR Esther Staubli.Tore:8. Brügger 1:0, 55. Ramadani 1:1.

SC Düdingen:A. Schneuwly; Spicher, Cassàra, Corovic, Ch. Schneuwly; Rosas (72. Mora), Hartmann (84. Uka), Brügger, Piller; Gigic; Koné.

FC Rapperswil-Jona:Yanz; Pecci, Gojanaj, Di Pio, Hoxhaj; Da Silva, N. Gavric, Ocana, Ahmetaj (92. Pfyffeer); Ramadani (78. Kamberi), Jakupov (87. V. Gavric).

Bemerkungen:Düdingen ohne Suter; Rapperswil ohne Geri, Di Bella, Simani (alle verletzt), Manser (rekonvaleszent). Verwarnungen: Di Pio (25.), Hoxhaj (47.), Mora (82.), Ahmetaj (82.), Corovic (83.).

Zweites Aufstiegsspiel:Neuenburg Xamax – Baden 2:0.

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