Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Kein Sieger im Verfolgerduell

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Wenn zwei Teams aufeinandertreffen, die in erster Linie nicht verlieren wollen, bekommen die Zuschauer oftmals keinen Augenschmaus vorgeführt. So ähnlich gestaltete sich denn auch das Verfolgerduell zwischen Freiburg (3.) und Azzurri Lausanne (5.). Geprägt von Taktik, zahlreichen Zweikämpfen und zwei sicheren Abwehrreihen blieb der offensive Unterhaltungswert der Partie lange Zeit auf der Strecke.

Die Gäste agierten dabei äusserst engagiert und setzten das Heimteam von Beginn an unter Druck. Tief in der gegnerischen Hälfte wurde der ballführende Spieler attackiert, was einen gepflegten Aufbau in den Reihen der Freiburger nahezu unmöglich machte. Die Folge waren zahlreiche Ballverluste und Zuspiele ins Niemandsland. Angeführt vom Ex-Super-League-Spieler Nicolas Marazzi verstand es die Truppe von Trainer Patrick Isabella ausserdem geschickt, das Spielgeschehen zu verlagern und so die aufrückenden Defensivkräfte einzusetzen. Die Abschlüsse von Monteiro (9.), Becirovic (12./23.) und Brahimi (32.) waren jedoch zu ungenau.

Der FCF trat offensiv lange Zeit überhaupt nicht in Erscheinung und verzeichnete erst nach 36 Minuten seine erste richtige Möglichkeit. Ein flüssiger Angriff über Bourama Ouattara landete in den Füssen von Arthur Deschenaux, der alleine auf Goalie Sugar losziehen konnte. Deschenaux ist jedoch alles andere als die personifizierte Effizienz, und er setzte seinen Abschluss weit über das gegnerische Gehäuse.

FCF gerät in Rückstand …

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig an der Physiognomie des Spiels. Als neutraler Zuschauer sehnte man sich einen Treffer geradezu herbei, so dass sich zumindest eines der beiden Teams seiner taktischen Fesseln entledigen musste. In der 64. Minute war es dann endlich so weit: Nach einem Freistoss schraubte sich der aufgerückte Elefante am höchsten und brachte seine Farben per Kopf in Führung.

… und kann reagieren

Freiburg übernahm nun gezwungenermassen das Spieldiktat und suchte entschlossen den Weg nach vorn. In der 79. Minute wurde es für seine Bemühungen belohnt: Nach einem kurz ausgeführten Corner von der rechten Seite erlebte Freiburgs Abwehrchef Alain Bondallaz einen Moment technischer Perfektion, als er den scharf getretenen Ball mit der Hacke in die Mitte weiterleitete und so dem eingewechselten Mato Cutunic den Ausgleich ermöglichte.

Bei diesem Resultat blieb es bis zum Schluss, so dass die beiden Mannschaften die Punkte brüderlich teilten. Für FCF-Captain Alain Bondallaz ein wertvoller Punktgewinn seines Teams: «Nachdem wir lange Zeit Mühe hatten, ins Spiel zu finden, und durch eine Standardsituation in Rückstand gerieten, müssen wir mit diesem einen Punkt letztlich zufrieden sein. Für uns war es heute primär wichtig, den Vorsprung auf Azzurri beizubehalten. Dies ist uns mit diesem Resultat gelungen.» Aufgrund des Ausrutschers des zweitplatzierten Naters konnte der FCF mit diesem Remis den Rückstand auf die Oberwalliser gar reduzieren und bleibt somit in Tuchfühlung mit der Spitze.

Freiburg – Azzurri 90 1:1 (0:0)

St. Leonhard. 302 Zuschauer. SR: Lundby.Tore: 65. Elefante 0 :1. 79. Cutunic 1:1.

FC Freiburg: Brenet; Déglise, Bondallaz, Bourquenoud, Brülhart; Zaugg; Ouattara (65. Cutunic), Charrière (80. Jelassi), Neuhaus (76. Mason); Deschenaux, Chentouf.

Azzurri LS: Sugar; Monteiro, Scalisi, Elefante (76. Isabella), Traoré; Jimenez; Galokho, Marazzi, Montano; Brahimi, Becirovic (77. Khadrouche).

Bemerkungen:FCF ohne Ndarugendamwo und Lakrout (beide verletzt). Azzurri ohne Jankuloski (verletzt) und Basha (gesperrt).

Mehr zum Thema