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Kein Trinkwasser mehr aus der Gemeindefassung

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Bereits seit längerem entsprechen die Werte des Trinkwassers in Gempenach nicht den Vorschriften, das Wasser aus der Gemeindefassung enthält zu viel Nitrat. An der Gemeindeversammlung von Gempenach vom Donnerstag hat die Versammlung einstimmig Ja gesagt zu einem Vollanschluss an den Trinkwasserverbund Bibera (TWB) zur Lösung des Problems: Die Gempenacher stimmten einem Kredit in der Höhe von 50 000 Franken für die dafür nötigen Arbeiten im Pumphaus zu. Gempenach bezieht damit künftig kein Wasser mehr aus der eigenen Fassung. Diese Lösung soll jedoch nicht von Dauer sein: «Unser langfristiges Ziel ist es, wieder Trinkwasser aus der Gemeindefassung zu beziehen», sagte der Ammann Jürg Kunz. «Um die Wasserfassung weiter betreiben zu können, müssen wir aber Grundwasserschutzzonen ausscheiden, und dies gestaltet sich nicht einfach.» Der Gemeinderat werde weitere Abklärungen vornehmen. «Der Vollanschluss an den TWB ist die schnellste und kostengünstigste Lösung.»

Ebenfalls Ja sagte die Versammlung zu einem Kredit von 12 000 Franken für neue Fenster im Schulhaus. Auf der Wetterseite seien diese nicht mehr dicht, erklärte der Ammann. Für die Revision der Ortsplanung beantragte der Gemeinderat an der Versammlung einen Nachtragskredit von 28 000 Franken für Ergänzungen im Dossier nach der Vorprüfung. Gempenach sagte einstimmig Ja dazu.

Die Rechnung 2014 der Gemeinde schliesst bei einem Aufwand von rund 900 000 Franken mit einem Gewinn von knapp 5000 Franken. Die Investitionen betragen rund 120 000 Franken. Die Versammlung nahm beide Rechnungen an. emu

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