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Keine Bauarbeiten bei den Lehrwerkstätten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Nicole Jegerlehner

Der Herbst 2008 galt einst als Einzugstermin für die Schülerinnen und Schüler der Lehrwerkstätten im Neubau an der Giessereistrasse. Doch daraus ist nichts geworden: Das alte Schulgebäude wurde zwar abgerissen, doch stehen die Arbeiten auf der Baustelle seit gut eineinhalb Jahren still. Im vergangenen April wurden sogar die Baumaschinen und Kräne abgeräumt.

Diesmal ohne Einsprachen

Dem Baustopp ist ein Rechtsstreit vorangegangen: Nachbarn wehrten sich gegen den zu kleinen Abstand des Neubaus zu ihrem Gebäude (siehe Kasten). Nach dem Entscheid des Bundesgerichts musste der Kanton Freiburg sein Neubauprojekt überarbeiten; die bereits erteilte Baubewilligung wurde damit hinfällig. Der Kanton arbeitete einen Detailbebauungsplan aus und legte die abgeänderten Baupläne neu auf. Die Länge des Gebäudes wurde um 9,3 Meter gekürzt. Gegen dieses neue Baugesuch sind keine Einsprachen eingegangen.

Die Änderungen bedeuteten einen Zusatzaufwand, sagt Kantonsarchitekt Charles-Henri Lang auf Anfrage der FN: «Neue Baupläne müssen gezeichnet und die Organisation der Baustelle neu erarbeitet werden.»

Die Preise sind am Sinken

Geplant war die Wiederaufnahme der Arbeiten im laufenden Monat. Und doch bewegt sich auf der Baustelle nichts. Kein Bauarbeiter ist weit und breit zu sehen, kein Kran wird montiert, kein Bagger wartet auf Arbeit. «Die Unternehmen sind auf anderen Baustellen tätig», sagt Lang. «Wir müssen erst alle Arbeiten koordinieren, und die Firmen müssen ihre Arbeitskräfte wieder bündeln.» Kommt dazu, dass die Verträge neu verhandelt werden, da ja ein anderer Bau entsteht als ursprünglich geplant. «Die Generalunternehmung HRS AG ist noch daran, mit den Unternehmen zu verhandeln», sagt Lang. Die jetzige Verzögerung könnte auch ihr Gutes haben, meint der Kantonsarchitekt: «Fürs Jahr 2009 sind die Preise des Baugewerbes am Sinken.»

Kosten entstehen aus der jetzigen Baupause laut Lang keine. Das war anders, als noch Kräne auf der Baustelle standen. Eine Kostenanalyse zeigte, dass der Ab- und Wiederaufbau der Kräne günstiger kam, als sie auf der Baustelle zu belassen – dies hätte periodische Kontrollen benötigt. Ende April wurden die Kräne deshalb demontiert. Wann genau sie wieder aufgestellt werden, konnte Lang gestern nicht sagen.

Die Unterbrechung der Bauarbeiten im Frühling kosteten rund 300 000 Franken, wie Staatsrat Georges Godel im April schätzte. Das Freiburger Stimmvolk hatte im September 2005 das 42-Millionen-Franken-Projekt mit 81 Prozent Ja-Stimmen bewilligt. Für das ursprüngliche Projekt erwartete Freiburg einen Bundes-Zustupf von 16 Millionen Franken.

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