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Keine Berührungsängste zwischen Kindern und Heimbewohnern

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Einmal im Monat spazieren die Drei- und Vierjährigen der Spielgruppe Düdingen mit Spielgruppenleiterin Therese Portmann ein Haus weiter in den Mehrzweckraum des Pflegeheims Wolfacker, wo die Heimbewohner schon im Kreis sitzen und auf sie warten. Bei verschiedenen Spielen kommen Jung und Alt einander näher. Und mehr noch: Sie bringen einander zum Lachen. Sei es beim Spiel mit dem Ball, dem Fallschirm, wenn die Kinder den Betagten einen Vers vortragen oder beim «Buurebüebli», das alle gemeinsam anstimmen. Je länger die beiden Generationen zusammen spielen, desto glücklicher wirken die Betagten und desto lebendiger werden die Kinder.

Wertschätzung tut gut

Yvonne Blickle, Fachfrau für Aktivierung, hat diese Stunde «Spiel und Spass mit Spielgruppenkindern» am Pflegeheim Wolfacker vor rund zwei Jahren eingeführt. Ihr Ziel ist es, die Generationen einander näherzubringen. «Ich habe das Gefühl, dass sie sich immer mehr auseinanderleben.» Dabei würden jene, die ganz am Anfang des Lebens stünden, und jene, die ganz am Schluss stünden, sehr gut zusammenpassen. «Das hat sich in der Stunde bestätigt. Sie finden sich im Spiel.» Die Heimbewohner würden von den Kindern viel Wertschätzung erhalten. «Das tut ihnen gut.» Und sie würden aus dem Heimalltag geholt. «Die Kinder zaubern den Heimbewohnern ein Lächeln aufs Gesicht», sagt die Aktivierungsfachfrau. Wichtig sei, dass die Spielstunde regelmässig durchgeführt werde. «So ergibt sich eine Vertrautheit und es kann sich eine Beziehung aufbauen.»

Doch auch für die Kinder sei die Begegnung mit den Betagten eine Bereicherung, sagt Yvonne Blickle. «Sie lernen früh, keine Berührungsängste zu haben.»

Die Spielgruppenleiterin Therese Portmann findet die gemeinsame Spielstunde eine super Sache: «Wir führen sie auf jeden Fall auch im nächsten Schuljahr weiter.» Die beiden erinnern daran, dass Staatsratspräsidentin Anne-Claude Demierre ihr Präsidialjahr unter das Motto «Solidarität unter den Generationen» gestellt hat. «Deshalb möchten wir anderen Pflegeheimen zeigen, wie gut diese Idee ist», sagt Yvonne Blickle.

Die Kinder gehen offen auf die Heimbewohner zu. 

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