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Keine Highland Games in diesem Sommer

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Letztes Jahr feierten die Highland Games das zehnjährige Bestehen–und dieses Jahr fallen die Musik- und Sportwettkämpfe erstmals aus. «Die Highland Games müssen in einem würdigen Rahmen abgehalten werden», schreibt das Organisationskomitee auf seiner Homepage. «Diesen Rahmen sehen wir im Moment nicht gegeben, so dass wir von einer Durchführung 2013 absehen und die Veranstaltung absagen.»

Nur Freiwillige im Einsatz

Rund 350 bis 400 freiwillige Helferinnen und Helfer haben jedes Jahr während drei Tagen dafür gesorgt, dass in St. Ursen Athletinnen und Athleten sich im Baumstammwerfen, Steinstossen, Gewichthochwurf und Gewichtweitwurf messen, Musiker mit ihren Drums und Dudelsäcken gegeneinander antreten und zahlreiche Besucherinnen und Besucher sich verpflegen konnten.

«Der Aufwand für die Organisation der Highland Games ist riesig», sagt OK-Mitglied Manfred Raemy den Freiburger Nachrichten. «Der Anlass ist zu gross geworden, als dass er noch als Hobby zu organisieren wäre.» Am Karfreitag hat das Organisationskomitee darum entschieden, dieses Jahr keine «wùy ù ay»-Highland Games durchzuführen.

Kurzfristiger Entscheid

«Das ist sehr kurzfristig, das stimmt», sagt Manfred Raemy: «Wir waren relativ weit in der Organisation.» Die OK-Mitglieder steckten bereits mitten in den Verhandlungen mit möglichen Sponsoren und waren auf der Suche nach geeigneten Bands für die Abendveranstaltungen. «Aber Verträge haben wir noch keine schrieben.» Das Programm der Highland Games 2013 war bereits aufgeschaltet.

Auf der Internetseite schreibt das OK auch davon, dass «die Erwartungshaltung der Besucherinnen und Besucher sowie auch der Athleten und Musikerinnen und Musiker gegenüber den Organisatoren stark gewachsen» sei. Raemy will dies nicht näher verdeutlichen. Aber er betont, dass «auch wir vom OK den Anspruch an uns selber haben, den Anlass stetig zu verbessern». Das sei ihnen in den letzten Jahren eigentlich auch immer gelungen.

Doch nun habe der Anlass eine Grösse erreicht, in der er nur mit freiwilliger Arbeit kaum mehr zu bewältigen sei, sagt Manfred Raemy. «Darum wollen wir nun unsere Strukturen überdenken.» Das Organisationskomitee gehe in den nächsten Wochen und Monaten über die Bücher. «Wir werden nächstens zusammensitzen und besprechen, wie es weitergehen soll.»

Kein Wetterglück

Die Highland Games hatten in den letzten Jahren jeweils ein Budget von rund 200 000 bis 250 000 Franken. Die letzten drei Jahre waren aus finanzieller Sicht schlechte Jahre: Regnerisches und kaltes Wetter hielt zahlreiche Leute davon ab, nach St. Ursen zu fahren, um die Konzerte an den Abenden zu besuchen und die Festwirtschaft zu beglücken. Dies sei aber kein Grund für die jetzige Absage, sagt Manfred Raemy. «Das schlechte Wetter gab nicht den Ausschlag.»

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