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Keine Klarheit über Verschmutzung

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Mit Informationstafeln macht die Gemeinde Muntelier am kommunalen Badeplatz und am Camping Löwenberg darauf aufmerksam, dass aufgrund der schlechten Wasserqualität mit der Klassifizierung C «eine gesundheitliche Beeinträchtigung nicht auszuschliessen» sei. Sie reagierte damit auf eine Messung des Kantonslabors von Mitte Juli (FN vom 26.7.).

Nun haben die Grünen Freiburg eine «Pressemitteilung der Grünen See» verschickt, in der sie festhalten, dass dies viele Badegäste nicht vom Baden abhalte. Sie haben der Mitteilung ein Bild beigelegt, das Badende neben dem Hinweisschild zeigt. Das Kantonslabor hatte nach der Messung auch kein Badeverbot ausgesprochen, sondern bloss geraten, nach dem Bad zu duschen.

In ihrer Mitteilung schreiben die Grünen, die Gemeinde habe mitgeteilt, der Schaden sei durch den Dorfbach entstanden, welcher durch «ausgeführten Mist und Gülle der näheren Landwirtschaft» belastet sei und den See verschmutzt habe. Entsprechend kritisieren sie, es sei kein Badespass möglich, weil der See «für die Entsorgung des landwirtschaftlichen Abwassers» beansprucht werde. Auf Anfrage der FN sagt jedoch Gemeindeverwalter Marius Schneuwly, es sei weiterhin nicht klar, wie die Verschmutzung zustande gekommen sei. Abgesehen davon, dass der Löwenbergbach und nicht der Dorfbach zu den betroffenen Badeorten fliesst, könne Muntelier auch einfach am Ende einer von weiter her kommenden Verschmutzung stehen, so Schneuwly. Jedenfalls habe die Gemeinde die von den Grünen kommunizierte Ursache so nicht kommuniziert. Auch das Kantonslabor teilt auf Anfrage mit, es gebe keine Elemente, die auf die Quelle der Verschmutzung hindeuteten. Eine erneute Messung finde nächste Woche statt. Währenddessen fordern die Grünen, Mist und Gülle solle massvoll und nicht während der Badesaison ausgebracht werden.

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