Bern 23.06.2020

«MoBees» – Bienen für die Zukunft

Die Bienenwaben bestehen aus sechseckigen Zellen und dienen den Bienen zur Aufzucht von Larven und zur Lagerung von Honig und Pollen.
Die Versicherungsgesellschaft Mobiliar fördert mit ihrem Engagement «MoBees» die Biodiversität. Zwei ZiG-Journalisten haben beim Bereich «Corporate Social Responsibility» die Hintergründe für diese aussergewöhnlichen Initiative in Erfahrung gebracht.

Was hat die Mobiliar mit Bienen zu tun, wird sich manch einer fragen. «Im Rahmen ihres Gesellschaftsengagements initiiert die genossenschaftlich verankerte Mobiliar Projekte und pflegt Partnerschaften, die der Allgemeinheit zugutekommen», sagt Nicole Bütikofer, verantwortlich für das Projekt «MoBees» im Bereich «Corporate Social Responsibility». Diese gehen von Kunst und Kultur über Forschungspartnerschaften bis hin zu den Bienenvölkern der Mobiliar, den sogenannten «MoBees». «Die Absicht des Unternehmens ist es, damit einen Beitrag zu einer positiven Zukunft zu leisten», erklärt Bütikofer.

Die Bienen würden ungefähr 60  Prozent aller Pflanzen bestäuben und dadurch auch eine sehr wichtige Rolle in unserer Ernährung spielen. Ohne sie würde es weniger Früchte und Gemüse geben, und das würde folglich unsere Ernährung beträchtlich einschränken.

Von Bern in die ganze Schweiz

Wo liegt denn nun der Ursprung des Engagements «MoBees»? Wie Nicole Bütikofer erzählt, hatte im Frühling 2016 ein Mitarbeiter am Direktionsstandort in Bern die Idee, Bienenvölkern auf dem Gelände der Mobiliar ein Zuhause zu bieten. Er sei selbst Imker und habe die ersten beiden Bienenkästen im Innenhof installiert. Die Mobiliar habe diese Engagement umgesetzt, um die Artenvielfalt und Bedeutung der Bienen den Mitarbeitenden und der Allgemeinheit näherzubringen. Die Rückmeldungen der Mitarbeitenden zu diesem Projekt seien positiv gewesen. Die Bienenkästen wurden nun nach und nach in den Regionen verschiedener Generalagenturen installiert.

Heute machen insgesamt 71 von 79 Generalagenturen beim «MoBees»-Projekt mit. Die rund 200 roten «MoBees»-Bienenkästen sind an 140 Standorten in der ganzen Schweiz und Liechtenstein installiert. Es ist den Verantwortlichen aber auch klar, dass nicht alle Mobiliar-Generalagenturen, die gerne dabei sein möchten, solche Kästen beherbergen können. «Der Platz und die Umgebung müssen natürlich möglichst mit dem Lebensraum der Bienen übereinstimmen», erklärt Bütikofer.

Imker betreuen die Bienen

Die kleinen Lebewesen werden von gut ausgebildeten Imkerinnen und Imkern betreut. Diese sind teilweise auch Mitarbeitende der Mobiliar, die sich in ihrer Freizeit mit der Imkerei beschäftigen. Die Bienenkästen selbst werden von jungen Leuten in besonderen Lebenslagen zusammengebaut. Dann werden sie klimaneutral an ihren neuen Platz gebracht. Die Bewohner der roten Kästen werden erst dann darin einquartiert.

 

«Der Platz und die Umgebung müssen natürlich möglichst mit dem Lebensraum der Bienen übereinstimmen.»

Nicole Bütikofer

Spezialistin «Corporate Social Responsibility», Die Mobiliar