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Keine Ruhe nach dem Paukenschlag

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Nachdem Staatsrätin Marie Garnier (Grüne) am Mittwoch überraschend ihren Rücktritt angekündigt hatte, mussten sich die Freiburger Kantonalparteien gestern erst einmal sammeln. Einzig die Grünen können von ihrem vorzeitigen Wissen um die Demission der Magistratin profitieren. Sie bringen bereits zwei Namen im Kampf um eine Nachfolge ins Spiel: Grossrätin Sylvie Bonvin-Sansonnens aus dem Broyebezirk und Gerhard Andrey, Vizepräsident der Grünen Schweiz, aus dem Saanebezirk. «Die beiden haben an der erweiterten Vorstandssitzung vom Mittwoch ihr Interesse angekündigt», bestätigte der Kantonalpräsident der Grünen, Bruno Marmier, auf Anfrage.

In Bezug auf die SVP, FDP und SP darf munter spekuliert werden. Einige Politikerinnen und Politiker hielten sich aber mit ihren Ambitionen gegenüber den FN nicht hinter dem Berg. Klar ist: Am 22. Januar müssen die Parteien ihre Listen bei der Staatskanzlei deponieren. Es bleibt also nicht viel Zeit, um die Nachfolge von Marie Garnier zu regeln.

Mit dem Blick nach vorne ist die Affäre aber nicht vom Tisch. Denn am kommenden Dienstag muss der Grosse Rat über die Aufhebung der Immunität der Staatsrätin befinden. Die Parteien gehen jedoch davon aus, dass Garniers Rücktrittsankündigung am Ausgang der Abstimmung nichts ändern wird.

Für neuen Wirbel sorgt unterdessen ein Bericht der Gratiszeitung «20 minutes». Demnach fordert der Anwalt Garniers den Ausstand von Generalstaatsanwalt Fabien Gasser. Er sei mit der Vizekanzlerin liiert; diese sei bei den Staatsratssitzungen zur Affäre Garnier jeweils dabei gewesen. Politiker von links bis rechts sehen darin aber eher einen ärgerlichen Nebenschauplatz: «Solche Vorwürfe dürfen nicht dazu missbraucht werden, die Arbeit der Justiz zu erschweren», sagte SP-Präsident Benoît Piller gegenüber den FN.

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Berichte Seite 3

«Sylvie Bonvin und Gerhard Andrey haben an der erweiterten Vorstandssitzung ihr Interesse angekündigt.»

Bruno Marmier

Kantonalpräsident der Grünen

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