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Keine Windparks auf dem Niremont – Projekt auf dem Cousimbert

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Autor: walter buchs

FREIBURG Genau gleich wie für den Euschelspass hat die im Kanton St. Gallen ansässige Firma Swisswinds auch für die Hügelkette Les Alpettes-Niremont ein Projekt für einen Windpark. Die Gemeindeversammlung von Semsales (Vivisbach) hatte im Dezember einer Partnerschaft mit Swisswinds zugestimmt.

Vor etwa 14 Tagen hatte nun die Gemeinde von der zuständigen kantonalen Stelle ein Schreiben erhalten mit der Mitteilung, dass es keine Bewilligung für einen Windpark auf der fraglichen Hügelkrete geben werde, wie «La Gruyère» am Samstag meldete. Es handle sich um ein vom Bund geschütztes Hochmoor, wo jegliche Anlagen verboten sind.

Der Kanton hatte die Gemeinde kürzlich schriftlich darauf aufmerksam gemacht, nachdem im Rahmen der Überarbeitung des kantonalen Sachplans Energie alle beteiligten Stellen sich gegen Windmasten auf dem Hügelzug zwischen Moléson-Massiv und A 12 ausgeprochen hatten. Die Gemeinde will aber nicht klein beigeben. Wie Gemeinderat David Hunziker sagte («La Liberté» vom Montag), ist nicht die ganze fragliche Gegend unter Schutz gestellt. Auch für Swisswinds-Direktor Thierry Volery ist der Perimeter des Schutzgebietes nicht ganz klar.

Richtplan in Überarbeitung

Dass auf dem Niremont eines Tages Windmasten stehen, ist trotzdem unwahrscheinlich. Im Sachplan Energie von 2002 waren alle Standorte im Kanton aufgeführt, wo Windmasten in Frage kommen könnten. Die Ausgangslage hat sich in der Zwischenzeit vollständig verändert und der Sachplan wird überarbeitet. «Angesichts der zahlreichen Projekte haben wir ein Interesse, auf eine Konzentration im Kanton hinzuarbeiten, und nicht eine Verstreuung im ganzen Kanton zuzulassen.» Dies sagte Serge Boschung, Vorsteher der kantonalen Energiefachstelle, am Montag den FN gegenüber.

Nach seinen Ausführungen wird ebenfalls der Standort Euschelspass in diese Überlegungen miteinbezogen. Swisswinds hat auch hier ein Projekt und die Gemeindeversammlung von Jaun hatte den Gemeinderat zu Verhandlungen ermächtigt (FN vom 13. Februar). Es war die Rede von vier bis sieben Windmasten. Wie Boschung den FN gegenüber sagte, sieht der Sachplan auf dem Euschelspass einen Sektor vor, auf dem bis zu drei Masten Platz hätten. Der Kanton verfüge aber über keine Informationen von Swisswinds direkt. Gemäss «La Liberté» vom Montag hat die Firma seit dem Entscheid der Gemeindeversammlung auch noch kein Gesuch eingereicht.

Hingegen hat gemäss «La Gruyère» vom Samstag die «Groupe E Greenwatt AG» ein Gesuch dafür eingereicht, dass die Cousimbert-Krete im überarbeiteten Energie-Sachplan für Windparks vorgesehen wird. Am kommenden Montag soll die Bevölkerung von La Roche über das Projekt informiert werden. Für fünf Windmasten ist eine Investition von rund 30 Mio. Fr. vorgesehen. Bekanntlich plant die gleiche Firma einen Windpark mit zehn Masten auf dem Schwyberg.

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