Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Kerzers auf der Suche nach Konstanz

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Eigentlich hatte Kerzers letzte Saison mit dem ersten Platz und dem Aufstieg in die 2. Liga interregional geliebäugelt. Dass am Ende «nur» der dritte Schlussrang herausgeschaut hatte, lag zu grossen Teilen an der fehlenden Beständigkeit. Insbesondere in der Rückrunde mussten die Seeländer gegen vermeintlich schwächere Gegner unnötig Punkte liegen lassen. «Im Vergleich mit dem souveränen Aufsteiger Romont aber auch Überstorf hat uns die Konstanz gefehlt», blickt Marc Flühmann zurück. Es ist denn auch diese Stetigkeit, die der Kerzers-Trainer mit seiner Mannschaft in der Saison 2017/18 anzustreben versucht.

Ein wichtiger Aspekt auf der Suche nach der Konstanz sei die mentale Komponente. «Das fussballerische ist bei uns nicht das Problem. Das haben wir bewiesen, indem wir letzte Saison gegen Romont vier Punkte geholt haben. Aber im Fussball ist halt vieles auch eine Kopfsache.» Er habe in der Vorbereitung deshalb viel Wert darauf gelegt, sein Team mental fit zu machen. «Körperlich sind die Spieler parat. Aber wie jeder einzelne Spieler gewillt ist, mental in einen Match zu gehen, hängt von ihm ab», sagt Flühmann. Darauf Einfluss zu nehmen sei schwierig. «Ich kann nicht mehr tun als darauf hinzuweisen und – falls es im Spiel dann nicht funktioniert – mit Wechseln einzuwirken.»

Wie der Formstand seiner Mannschaft sei, könne er nur sehr schwer abschätzen, führt der Kerzers-Trainer weiter aus. «Die Pause im Sommer ist kurz, und viele Spieler sind aufgrund der Ferien abwesend. Einige haben fast jedes Training mitgemacht, andere nur die Hälfte. Aber so ist es halt auf diesem Niveau, wir haben ja schliesslich keine Verträge, die besagen, dass sie anwesend sein müssen», sagt Flühmann.

Hier geht’s zum Hauptartikel der 2. Liga regio Vorschau.

Zupass kommt ihm deshalb, dass die Mutationen im Kader überschaubar geblieben sind. Mit Yves Schlapbach (vom SC Düdingen) kehrte ein Goalgetter zu seinem Stammclub zurück, er fehlt aber beim Saisonstart nach einer Knieverletzung noch. «Yves ist sicher einer, der den Unterschied ausmachen kann. Dafür fehlt uns Marc Rotzetter, der auf Weltreise gegangen ist.»

Auch in dieser Saison setzt Flühmann primär auf eine gute Defensive. Letzte Meisterschaft hat Kerzers in 26 Partien nur gerade 32 Tore kassiert. «Eine gute Verteidigung ist die Basis von allem. Wir sind immer für ein, zwei Tore gut. Das reicht aber nicht, wenn wir hinten vier oder fünf kassieren.» Eine gute Offensive gewinne Spiele, eine gute Defensive hingegen Meisterschaften, fügt er hinzu. Dies liesse auf die Zielsetzung Aufstieg schliessen, doch Flühmann will sich darauf nicht festnageln lassen. «Unser Saisonziel ist, fussballerisch weiterzukommen und wenn möglich jedes Spiel zu gewinnen.»

Kader

FC Kerzers

Tor: Matti Kuuse, Joel Wettler (neu, Junioren A).

Verteidigung: Adrian Spycher, Lukas Weber, Vincent Kaltenrieder, Marc Kaltenrieder, Dominik Moser, Maximilian Schulz, Sandro Zwahlen (neu, Bösingen), Luca Comba.

Mittelfeld: Kevin Hubacher, Florian Cloux, Vasco Gonçalves, Yannick Gruber, Kushtrim Azizi, Dominik Forster, Roman Zesiger, Michel Fuchs, Abaz Hoxha (neu, Italien).

Sturm: Marem Ajdaroski, Stefan Tanner, Nico Menchini (neu, Junioren A), Yves Schlapbach (neu, Düdingen).

Trainer: Marc Flühmann.

Abgänge: Michel Siffert (Bösingen), Pascal Moser (Rücktritt), Sandro Stoll (Beruf), Nicola Caraccio (Senioren), Shanael Ciarmoli (Murten), Marc Rotzetter (Weltreise), Alain Kuriger (Assistenz-Trainer, Beruf).

Mehr zum Thema