Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Kerzers hatte genügend Chancen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: KURT MING

Fussball kennt manchmal keine Logik. Ein einziger Punkt hätte dem Stulz-Team in den zwei letzten Runden zum erstmaligen Aufstieg in die 2. Liga interregional genügt, zweimal gingen die Seeländer jedoch als Verlierer vom Platz. Und sowohl in Richemond am vergangenen Wochenende wie auch gestern Abend wäre mit einer besseren Chancenauswertung möglich gewesen. Im letzten Saisonspiel hatte der Gastgeber nach dem Seitenwechsel sicher ein halbes Dutzend Möglichkeiten, der Ball wollte einfach nicht durch die vielbeinige Abwehr der Plaffeier hindurch. Und wenn ein Schuss einmal den Weg aufs Tor fand, stand Gästehüter Wingeier an der richtigen Stelle. Je länger die Partie dauerte, umso mehr drückte Kerzers den Gegner in die Abwehr. Aber das sonst brandgefährliche Sturmduo Krähenbühl/Kilchhofer verpasste im Minutentakt erstklassige Möglichkeiten – am Spielfeldrand hielten die Nerven der Fans und diejenigen auf der Ersatzbank der Spannung kaum mehr Stand. Nach 97 Minuten machte dann der Schiedsrichter dem munteren Treiben auf dem Feld ein Ende. Auf der einen Seite stand die Enttäuschung den Spielern aus dem Verliererteam ins Gesicht geschrieben. Für einmal wollte auch im Lager des Siegers keine grosse Freude aufkommen; aber Plaffeien hatte sich in diesem hartumkämpften Match mit dem praktisch letzten Aufgebot sportlich verhalten.

Plaffeien kaltblütiger

Die erste und die letzten Chancen gehörten Kerzers, dawischen schossen aber die Oberländer ihre beiden Tore. Dem 0:1 ging ein Foul am starken Piller voraus, Abwehrspieler Beyeler, der Ende Saison im eins zurücktritt, versenkte den Strafstoss sicher (12.). Keine Minute später hatte Kerzers jedoch schon ausgeglichen. Krähenbühl nutzte einen der wenigen Fehler in der Abwehr der Gäste aus, und lupfte das Leder über den herauslaufenden Wingeier vorbei zum 1:1. Kurz vor der Pause dann der nächste Paukenschlag. Aus dem Nichts heraus erzielte Aebischer mit einen plazierten Flachschuss die erneute Führung der Sensler.

Nach dem Tee sahen die 250 Fans dann praktisch ein Spiel auf ein Tor. Plaffeien igelte sich hinten ein und die Heimelf warf alles nach vorne. Am Schluss standen beim Stulzteam fast ein halbes Dutzend Stürmer auf dem Platz. Eigentlich war es nur ein Frage der Zeit, bis der Ausgleich fallen würde. Spätestens als die Kunde von Murtens 2:1 in Kerzers eintraf, zitterten bei allen auf dem Erli die Nerven. Wie eingangs erwähnt, konnte Kerzers aber keine seine Chancen mehr nutzten, und wurde dafür brutal bestraft.

Beiden Mannschaften verdienen Anerkennung

Auch dieser letzte Match hat gezeigt, dass sich die zwei Deutschfreiburger 2.-Ligisten in ihrer Spielstärke ziemlich nahe sind. Sowohl Trainer Bruno Stulz wie auch sein Antipode Magnus Baeriswyl dürfen mit der Leistung ihrer Team in der abgelaufenen Saison mehr als zufrieden sein. Auch in den letzten 90 Saisonminuten gab man auf beiden Seiten nochmals alles, und dies verdient Anerkennung.

Kerzers – Plaffeien 1:2 (1:2)

Erli; 250 Zuschauer; SR: Lionel Cothuey. Tore: 12. Beyeler (Foulpenalty) 0:1, 13. Krähenbühl 1:1, 45. Aebischer 1:2.

Kerzers: Siffert; Caraccio (82. Kuriger), Flühmann, Kaltenrieder, Murina; Forster (59. Schlapbach), Pfister, Ritter, Spicher (66. Goncalves); Kilchhofer, Krähenbühl.

Plaffeien: Wingeier; Beyeler, Brügger, Rindlisbacher (68. Grossrieder), Clément (46. Waeber); Bertschy (60. Lauper), Dietrich, Piller, Aebischer; Käser, Burri.

Gestern Abend: Marly – Richemond 3:4; Vully – La Roche 4:3; Ependes – Léchelles (keine Meldung). Die Schlussrangliste der 2. Liga: 1. Gumefens/Sorens 22/45; 2. Kerzers 22/44; 3. Plaffeien 22/40. – Ferner: 7. Düdingen 22/29. – Komplette Rangliste erst nach Redaktionsschluss.

Mehr zum Thema