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Kerzers setzt seine Siegesserie fort

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 Vier Spiele, vier Siege und ein Torverhältnis von 16:5: Dies ist die beeindruckende Rückrundenbilanz des FC Kerzers. Die Truppe von Trainer Bruno Stulz befindet sich in einer beneidenswerten Form und ist nach dem gestrigen Auswärtssieg beim FC Überstorf so was wie das Team der Stunde. Für diesen Erfolg benötigte der FC Kerzers aber viel Geduld und etwas Unterstützung aus den Reihen des Heimteams.

Herrlicher Führungstreffer

 Nach einer kurzen Phase des Abtastens übernahmen die Gäste aus dem Seeland rasch einmal das Zepter und kontrollierten Ball und Spiel. Dank eines aggressiven Pressings hinderten sie Überstorf an einem gepflegten Spielaufbau und kamen immer wieder in Ballbesitz. Kerzers kombinierte ballsicher und zog das Geschehen mit zahlreichen Spielverlagerungen immer wieder geschickt auseinander. Einziger Makel in der Startphase waren die zwingenden Torchancen. Dies sollte sich in der 21. Minute auf herrliche Art und Weise ändern. Nach einem flüssigen Angriff über die rechte Seite flankte Yves Schlapbach das Leder in die Mitte, wo Marc Rotzetter frei stand und den Ball uneigennützig zu Nicola Caraccio weiterleitete. Dieser brauchte am zweiten Pfosten nur noch einzuschieben und brachte seine Farben so in Führung. Kerzers roch nun Lunte und kam in der Folge zu weiteren guten Abschlussmöglichkeiten. Es fehlte im Abschluss aber an der nötigen Präzision.

Überstorf reagiert

Der FC Überstorf kam in der ersten halben Stunde nur zu gelegentlichen Entlastungsangriffen. Allmählich löste sich das Heimteam aber aus der Umklammerung und kam seinerseits zu ersten Abschlüssen. In der 38. Minute brachte Kerzers das Leder nicht aus der Gefahrenzone, so dass Gilbert Brobbey aus kurzer Distanz abziehen konnte. Sein Gewaltschuss endete aber nur an der Querlatte. Nur zwei Minuten später profitierte wiederum Brobbey von einem Kerzerser Ballverlust und lancierte den mitlaufenden Von Niederhäusern. Dieser scheiterte zunächst am rechten Pfosten und wurde beim Nachschuss von Goalie Siffert von den Beinen geholt. Die logische Folge: Penalty. Abwehrmann Joel Jungo liess sich nicht zweimal bitten und hämmerte den Ball zum 1:1 in die Maschen.

Mit diesem Spielstand gingen die beiden Teams in die Pause. Ärgerlich für Kerzers-Trainer Bruno Stulz: «Wir waren in der ersten Halbzeit klar überlegen und pausenlos in Ballbesitz. Plötzlich verloren wir aber die Geduld und begannen, Fehler zu machen. Dies ist für mich unbegreiflich.»

 Fataler Ballverlust

 Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Beide Teams agierten diszipliniert und ohne allzu viel Risiko. In der 75. Minute nahm Überstorf-Trainer Stefan Brülhart einen taktischen Wechsel vor und brachte mit Yael Baur einen weiteren Mittelfeldspieler. Dies überraschte nicht, fand doch das Spiel in der 2. Halbzeit fast ausschliesslich dort statt. Für Überstorf sollte sich dieser Spielerwechsel aber fatal auswirken. Baurs erster Ballkontakt landete in den Füssen von Yves Schlapbach, der davonzog und mustergültig für Marc Rotzetter auflegte, der Goalie Gael Aebischer per Kopf bezwang.

Überstorf forcierte in der Schlussphase die Offensive und suchte vehement den Ausgleich. Die Sensler blieben aber immer wieder am engmaschigen Abwehrnetz der Gäste hängen. So fuhr Kerzers einen hart umkämpften aber aufgrund der Spielanteile letztlich verdienten Sieg ein. So sah es auch Trainer Bruno Stulz: «Wir haben uns nach der ärgerlichen Phase kurz vor der Pause wieder aufgerafft und wurden für unsere Bemühungen belohnt. Wir lassen uns von unserer Siegesserie aber nicht blenden und nehmen weiter Spiel für Spiel.»

 

Telegramm

Überstorf – Kerzers 1:2 (1:1)

Sportanlage. 152 Zuschauer.

SR: Lehmann (Lambert/Fonseca)

Tore:21. Caraccio 0:1, 41. Jungo (Penalty) 1:1, 75. Rotzetter 1:2,

Überstorf:Aebischer; Hagi, Perler, Portmann, Jungo; Spicher; Küpfer (75. Baur), Schumacher (83. Dubach), Riedo, Von Niederhäusern (68. Da Silva); Brobbey

Kerzers:Siffert; Spycher, Stoll, Kaltenrieder, Morina; Caraccio (64. Sutter), Forster (78. Zahiri), Pfister, Kuriger; Rotzetter (83. Tanner), Schlapbach

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