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Kerzers sichert dank einem Derbysieg gegen Plaffeien den zweiten Rang

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Vor einer Woche wurde der FC Kerzers im Cup-Halbfinal vom Drittligisten Châtonnaye/Middes zu Hause mit 1:4 richtiggehend zerzaust. Das gestrige Meisterschaftsspiel gegen Plaffeien sollte nun zur Rehabilitation genutzt werden. Die charakterstarken Sensler, welche sich im vorangehenden Derby gegen Murten in letzter Minute einen Punkt gesichert hatten, waren aber gewiss kein Aufbaugegner.

Kerzers mit Chancenplus

So begann dieses Deutschfreiburger Derby dann auch wie die meisten Spiele dieser Kontrahenten: Im Mittelfeld versuchten beide Teams, erste Kombinationen aufzuziehen und in Zweikämpfen Zeichen zu setzen. Entscheidende Vorteile erarbeitete sich auf diesem Weg keine Mannschaft.

In der 17. Minute schwante Plaffeien-Coach Richard Aeby plötzlich Übles. Er ermahnte seine Mannen lautstark, endlich in die Zweikämpfe zu kommen. Keine zehn Sekunden später war es bereits passiert: Die erste konsequent fertiggespielte Passstafette mündete im Führungstor des Heimteams. Simon Guggisberg hatte seinen Sturmpartner Stefan Tanner lanciert.

Auch während den verbleibenden dreissig Minuten bis zum Seitenwechsel blieben Torszenen rar. Wenn es aber brenzlig wurde, war dies häufiger vor dem Kasten von Gästehüter Roger Wingeier der Fall. So verpasste es Guggisberg zweimal, das Skore in die Höhe zu schrauben. Die Sensler hatten auf der anderen Seite Pech, dass Schiri Denis Massets Pfeife stumm blieb, als Fabrice Mast im Strafraum zu Fall kam.

Gutes Kerzerser Timing

Davon liessen sich die Gäste aber nicht aus dem Konzept bringen und schalteten in der zweiten Halbzeit einen Gang höher. Ihre Angriffe wiesen nun mehr Zug auf, Kerzers konnte die Führung keineswegs entspannt verwalten. Nach einer guten Stunde führte folgerichtig ein Tempovorstoss von Yves Käser mit schöner Hereingabe zum Ausgleich durch Mast.

Wer nun befürchtete, dass die Kerzerser Supporter nichts mehr zu lachen hätten, sah sich eines Besseren belehrt: Einerseits versetzte Guggisberg mit dem erneuten Führungstor (71.) mitten in der gegnerischen Druckphase den Plaffeiern einen empfindlichen Nackenschlag. Andererseits sorgten Assoziationen mit Christian Constantin für gute Laune, als Tanner durch die Ansage des als Speaker amtenden Kerzers-Sportchefs Guido Wildhaber von seiner Auswechslung erfuhr und nicht wie üblich durch den Zuruf des Trainers. Gut zehn Minuten vor Schluss bewirkte der wieder genesene Dominik Forster Entspannung am Spielfeldrand, indem er–frisch eingewechselt–mit seiner ersten Ballberührung das entscheidende 3:1 erzielte. Der omnipräsente Guggisberg hatte während eines Konters die starke Vorarbeit geleistet.

Dank dieses Dreiers reduziert sich der Vorsprung von Léchelles in der Tabelle auf neun Punkte. Der FC Kerzers hat zudem ein Spiel weniger absolviert und könnte–bei einem starken Schlussspurt und einigen Patzern des Leaders–die Meisterschaft doch noch spannend machen.

Telegramm

Kerzers – Plffeien 3:1 (1:0)

Erli. – 59 Zuschauer.–SR: Denis Masset.Tore:17. Tanner 1:0; 61. Mast 1:1; 71. Guggisberg 2:1; 79. Forster 3:1.

FC Kerzers:Stooss; Spycher, Flühmann, Kaltenrieder, Perler; Etemi (72. Fux), Stoll, Pfister (78. Forster), Gonçalves; Tanner (58. Krähenbühl), Guggisberg.

FC Plaffeien:Wingeier; Bertschy, D. Brügger, Grossrieder (78. Anderfuhren), P. Ruffieux; Schmutz (64. Wider), Bielmann, M. Ruffieux, Käser; Mast, Berisha.

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