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Kerzerser Industrieland wird teurer

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An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung am Dienstag in Kerzers haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger grossmehrheitlich beschlossen, den Kaufpreis für Industrie­land um 30 Franken zu erhöhen. Der Grund dafür sind höhere Erschliessungskosten als ursprünglich gedacht. Somit beträgt der Landpreis der Industrie- und Gewerbezonen Stöcken­teilen, Moosgärten Nord und Moosgärten Süd je nach Gebiet 160 Franken respektive 170 Franken pro Quadratmeter. An dieser Versammlung waren 54 Bürgerinnen und Bürger anwesend. Dies entspricht 1,4 Prozent der Stimmberechtigten in Kerzers.

«Die zusätzlichen Erschliessungskosten sind durch neue Vorgaben der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion entstanden», erklärte Gemeinderat René Stüssi den anwesenden Stimmbürgern. Dabei gehe es unter anderem um das Erstellen von Detailbebauungsplänen, den Bau von zentralen Regenrückhaltebecken, die Umgestaltung von Verkehrsknoten, die Verbesserung von Langsamverkehrsrouten oder die Erweiterung des ÖV-Angebots. «Über alle drei Gebiete gesehen betragen die zusätzlichen Erschliessungskosten 4,485 Millionen Franken.» Bei einer Gesamtgrösse von rund 150 000 Quadratmetern ergebe dies aufgerundet 30 Franken pro Quadratmeter.

Eine Stimmbürgerin wollte wissen, was die potenziellen Käufer von dem Aufpreis halten. «Die Landi hat rund die Hälfte des Areals Moosgärten Nord reserviert. Sie weiss von den Mehrkosten und akzeptiert den Preis», sagte Stüssi.

Gemeinderat Urs Hecht informierte die Versammlung unter dem Traktandum Verschiedenes über die Erweiterung des Primarschulkreises Kerzers: «Wir werden 64 Primarschul- und 14 Kindergartenkinder aus Ried bei Kerzers aufnehmen». Die Vereinbarung mit Ried sei auf dem Weg. Das neue Schulreglement werde der Gemeinderat voraussichtlich an der Gemeindeversammlung im Frühling 2018 vorlegen. Um dem neuen Schulgesetz gerecht zu werden, müsse sich die Gemeinde zudem daran machen, einen Elternrat einzuführen, informierte Hecht.

emu

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