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Kevin Fiala: «Sie nahmen mich so, wie ich bin»

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NHL-Verstärkung Kevin Fiala ist in Riga eingetroffen. Der 26-jährige Schweizer Stürmer der
Los Angeles Kings hat an Weltmeisterschaften noch eine Rechnung offen.

Viele Stars aus der NHL hatten nach ihrem Saisonende keine Lust, an die Weltmeisterschaft zu reisen. Für Fiala dagegen stand eine Absage ausser Frage, obwohl er in den Playoffs wegen Knieproblemen nicht zu 100 Prozent fit war und bloss die letzten drei Achtelfinalpartien gegen die Edmonton Oilers bestritt.
«Ich liebe es, die Schweiz zu vertreten», sagt der 26-jährige Ostschweizer im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er wollte sogar vor einem Jahr dabei sein, obwohl er einen lukrativen Mehrjahresvertrag vor Augen hatte. Sein Team riet ihm jedoch wegen des zu grossen Risikos ab.

Fiala musste sich aufgrund der Verletzung gedulden, ehe er von Los Angeles die Freigabe erhielt. Nun ist er in Riga angekommen, und dies mit grossem Selbstvertrauen. In den drei Playoff-Partien verbuchte er ein Tor und fünf Assists. In der Qualifikation hatte er in 69 Spielen 23 Tore selber geschossen und 49 vorbereitet, also mehr als einen Punkt pro Begegnung verbucht.


Gleich wohl gefühlt

Nach seinem ersten Wechsel in der NHL von Nashville zu Minnesota im Februar 2019, «ging es eine Zeit lang, bis ich mich selber sein konnte.» Bei den Kings fühlte er sich gleich «sehr, sehr wohl. Das war der Schlüssel, dass es in dieser Saison von Anfang an gut lief», erzählt Fiala. «Sie nahmen mich so, wie ich bin.» Zudem gab ihm der mit 55,125 Millionen Dollar dotierte Vertrag über sieben Jahre einen Schub. Der Vertrag zeigte ihm, welch grosses Vertrauen die Organisation in ihn hat.

Dass er sich von Anfang an wohl fühlte, hat auch mit der Destination zu tun. Nachdem Fiala 2014 von Nashville als Nummer 11 gedraftet worden war, trainierte er im August vor dem Camp mit den Predators in Los Angeles und verliebte sich gleich in die Stadt. Damals dachte er, dass es unfair sei, dass ein NHL-Team dort spiele. Nun tut er das selber. Auch seine Frau Jessica ist sehr angetan von LA. «Wir hatten grosses Glück, dass alles so aufgegangen ist», ist sich Fiala bewusst.


Ferien-Feeling am Strand

Fiala mag die Wärme. Er kann nun mit kurzen Hosen und Adiletten ins Training gehen und sich danach am Strand erholen. Das führt zu einem Ferien-Feeling und hilft ihm beim Abschalten. «Das macht es für mich, der noch keine Kinder hat, einfacher, das Eishockey zu vergessen, was ein grosser Schlüssel für den Erfolg ist», sagt Fiala.

Aufgrund der langen Vertragslaufzeit ist er nun Besitzer eines wunderschönen Hauses mit Pool in Manhattan Beach. Die Distanz zum Meer beträgt etwa einen Kilometer. «Das ist unser erstes richtiges Zuhause», sagt Fiala. Zuvor hatte er stets gemietet, auch in Schweden, von wo seine Frau kommt, und der Schweiz, wenn er im Sommer in Europa trainierte. Auch vom Team bei den Kings ist Fiala sehr angetan. «So etwas Spezielles hatte ich zuvor noch nie erlebt. Es gibt überhaupt keine Gruppen.»

Dank der starken Saison wurde Fiala eine besondere Ehre zuteil. Anfang Februar durfte er in Sunrise als sechster Schweizer am All-Star-Game teilnehmen. Dabei spielte er in der Auswahl der Pacific Division zusammen mit Connor McDavid, dem derzeit besten Eishockeyspieler der Welt. «Es war sehr speziell, ihn besser kennenzulernen. Er ist sehr bodenständig und ein lieber Mensch, der in einer eigenen Liga spielt. Er ist überall besser als alle anderen.»

Nun möchte Fiala nach der Enttäuschung in den NHL-Playoffs – er hatte sich in diesen grosse Chancen ausgerechnet – die Saison doch noch positiv beenden. Er nimmt zum fünften Mal an Weltmeisterschaften teil, sein Debüt gab er 2014 in Minsk im Alter von 17 Jahren. Zuvor hatte er in der damaligen Saison schon an der U20- und der U18-WM teilgenommen.

Hischier und Siegenthaler definitiv im WM-Team

Nico Hischier und Jonas Siegenthaler verstärken die Schweiz an der WM in Riga und Tampere. Nachdem der Center und der Verteidiger am Wochenende die Freigabe der New Jersey Devils erhalten hatten, sind nun auch alle Details geklärt. Hischier und Siegenthaler reisten am Montag nach Lettland und sollten ab dem vierten Gruppenspiel am Donnerstag gegen die Slowakei zur Verfügung stehen.

Bereits bekannt war auch, dass die anderen beiden Schweizer bei New Jersey nicht zur Verfügung stehen. Der junge Goalie Akira Schmid war nach dem Playoff-Out angeschlagen und erhielt keine Freigabe, der Stürmer Timo Meier steht kurz davor, einen sehr lukrativen neuen Vertrag zu unterzeichnen und kann deshalb das Risiko einer Verletzung nicht eingehen.

Das Team von Patrick Fischer startete mit zwei Zu-Null-Siegen gegen die Aussenseiter Slowenien und Norwegen souverän in die WM und trifft im dritten Spiel am Dienstagabend auf Kasachstan.

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