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Kiesausbeutung:Viel Kritik am Baudirektor

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Einige Kritik musste sich gestern Baudirektor Georges Godel anhören, als im Rahmen des kantonalen Richtplans über den Materialabbau gesprochen wurde. Er hielt aber fest, dass viele Unwahrheiten im Umlauf sind. «Es sind keine Schliessungen von Kiesgruben vorgesehen», betonte er zum Beispiel und fügte bei, dass die 15 Standorte, die Priorität geniessen, genügend Material für die nächsten 30 Jahre aufweisen.

Er antwortet so auch auf die Bemerkung verschiedener Grossräte, wonach Kies wegen der restriktiven Freiburger Politik aus Frankreich importiert werden müsse. So wehrte sich Josef Binz (SVP, St. Antoni) dagegen, dass pro Region nur an einem Standort Kies ausgebeutet werden könne. Es sei wichtig, dass dies auch in kleineren Gruben möglich ist, nicht zuletzt aus ökologischer Sicht. Zudem würden sich Grossunternehmen zu Kartellen zusammenschliessen, werden nur wenige grosse Gruben ausgebeutet. Diese Politik habe auch zur Folge, dass für Aushubmaterial keine nahegelegenen Deponien zur Verfügung stünden. Er dachte dabei an das Aushubmaterial der Poya-Baustelle.

Ausbeutung in Kerzers nicht nötig?

Das Thema Kiesausbeutung ist gegenwärtig in Kerzers sehr aktuell. Während sich Ueli Johner (SVP, Kerzers) aufregte, weil anonyme Gegner die Behörden angreifen, gab Christa Mutter (Grüne, Freiburg) zu bedenken, dass im benachbarten Bernbiet genügend Kies vorhanden sei, um das ganze Seeland inklusive Kerzers während 30 Jahren zu versorgen. Sie rief deshalb zur Zusammenarbeit auf. az

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