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Kinder an Qualitätsjournalismus heranführen – heute wichtiger denn je

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Eigentlich leben Kinder und Jugendliche heute im Paradies, zumindest was das Informationsangebot angeht. Keine Generation zuvor hatte eine derart breite Auswahl an Informationsmöglichkeiten zur Verfügung wie junge Menschen heute.

Allerdings war es wohl auch niemals vorher so schwer, aus der Fülle der täglich hereinbrechenden Neuigkeiten das Richtige, Glaubwürdige und wirklich Wichtige auszuwählen. Schon für viele Erwachsene ist das kaum mehr machbar, erst recht nicht für jugendliche Mediennutzer.

In Zeiten gezielt in die Welt gesetzter Unwahrheiten, bewusst gestreuter Manipulationsversuche und schieren Unsinns, der über manche Medien verbreitet wird, brauchen vor allem Heran­wachsende eines besonders dringend: Orientierung.

Solche Orientierung bietet in hohem Masse die Tageszeitung. Qualifizierte Journalisten prüfen und werten für ihre Leser, was aus der Flut der täglich einbrechenden Neuigkeiten wirklich von Belang ist, was wahr ist und was nur Meinungs- oder Panikmache. Daraus ergibt sich für die Pädagogik die notwendige Konsequenz, Kinder und Jugendliche mit dem Qualitätsjournalismus der Tageszeitung bekannt und vertraut zu machen. Dass gerade junge Menschen mit und aus der Zeitung viel lernen können, ist seit langem bekannt. Wie wichtig Tageszeitungen zudem für die Erziehung zur Demokratie sind, wird in letzter Zeit immer deutlicher.

Im Kanton Freiburg hat sich eine Koalition von Menschen gebildet, die Schülerinnen und Schülern eine praktische Medienerziehung zuteilwerden lassen möchten: engagierte Lehrpersonen, Partner aus der Wirtschaft und Journalisten der «Freiburger Nachrichten». Seit 2007 ermöglichen sie jungen Menschen, Qualitätsjournalismus aus nächster Nähe zu erleben. Die Zeitung im Unterricht lesen können, eigene Artikel in den FN veröffentlichen, und zwar unter Beachtung journalistischer Prinzipien – das alles bietet das Projekt «Zeitung in der Schule».

Es begann 2007 mit dem ersten Projektangebot für die Primarschulen, das seitdem regelmässig wieder stattfindet, wie auch im laufenden Schuljahr. 2014 kamen «Zeitung im Gymnasium» und 2017 das entsprechende Angebot für die Orientierungsschulen hinzu, so dass inzwischen praktisch alle Schulen im Verbreitungsgebiet der FN die Möglichkeit haben teilzunehmen. Das Angebot an praktischer, qualifizierter Medienbildung im Kanton Freiburg ist damit absolut vorbildlich – und es wird erfreulicherweise angenommen: An der nun zu Ende gegangenen Projektstaffel für die Primarschulen haben sich 760 Schulkinder aus 39 Klassen beteiligt. Für uns als betreuendes Institut war die Zusammenarbeit eine ausgesprochen angenehme und positive Erfahrung. Zu der erfolgreichen Realisierung möchten wir all denen herzlich gratulieren, die das Projekt erneut ermöglicht haben – den Lehrpersonen, den «Freiburger Nachrichten», den Projektpartnern Groupe E, Freiburger Kantonalbank und Mobiliar-Versicherung. Ein besonderes Dankeschön gilt den Schülerinnen und Schülern, die mit ihren spannenden Zeitungsbeiträgen, ihrem Interesse und ihrer Lernfreude begeistert haben.

Dr. Winfried Spiegel ist Geschäftsführer des IZOP-Instituts in Aachen, Deutschland.

Gastbeitrag

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