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Kino Laupen zeigt neu 3D-Filme

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Autor: Frederic Auderset

«Entweder gibt man auf, oder man bietet die Stirn», sagt Rolf Schorro. Der Besitzer des Kinos Laupen hat am vergangenen Freitag erstmals seinen Digital-Projektor eingesetzt, den er kurz davor beschafft hatte. Zur Premiere hat Schorro nicht einen herkömmlichen Film gezeigt, das Kinovergnügen war gleich dreidimensional: Über die ebenfalls neue Leinwand flimmerte die 3D-Neuauflage des Disney-Klassikers «Der König der Löwen».

Rolf Schorro geht davon aus, dass die Verleiher in etwa zwei Jahren keine Filme mehr auf analogen Datenträgern – das heisst: auf den altbekannten 35-Millimeter-Rollen – ausliefern werden. «Für den Verleiher ist das wesentlich günstiger», sagt er. Daher sei das Kino Laupen vor der Wahl gestanden, eine nicht unriskante Investition zu wagen oder bald zu schliessen.

140000 Franken Investition

Selbst wenn Filme auch in Zukunft noch in analoger Form erscheinen würden: Die digitalisierten und mit 3D-Technologie ausgestatteten Stadtberner Kinos haben dem Kino in Laupen bereits Kundschaft entzogen. Rolf Schorro will mit der neuen Infrastruktur auch Besucherinnen und Besucher zurückgewinnen. «In den nächsten Wochen zeigen wir gleich mehrere 3D-Filme. Später wird es ungefähr ein solcher Film im Monat sein», verspricht der 56-Jährige, dessen Grossmutter vor 60 Jahren das Kino Laupen bauen liess.

Um mit der Entwicklung im Kino-Geschäft Schritt halten zu können, suchte Schorro Geldgeber; er hat aber noch nicht genügend gefunden. Die Investitionen in die neue Technik schätzt er auf rund 140000 Franken. Den grössten Posten macht dabei mit knapp 90000 Franken der Projektor aus. Darin ist auch ein Server eingebaut, auf dem Schorro die auf Harddisks gelieferten Filme speichern kann. Für die 3D-Vorführungen war zudem eine neue Leinwand nötig, und das Fenster zwischen Projektorraum und Vorführsaal musste ausgewechselt werden. In den nächsten Wochen werde im Kino auch noch ein neuer Vorhang eingebaut, so Schorro.

Bei der digitalen Vorführtechnik braucht es keine Operateure mehr, welche die Filmrollen schneiden, zusammenhängen und in der Pause auswechseln. «Zwar muss das Programm mit den Film-Trailern am Computer vorbereitet werden, doch kann die Vorführung von der Kasse aus gestartet werden und läuft dann automatisch», sagt Schorro. «Ich muss schauen, wie ich die Operateure weiter beschäftigen kann. Pro Vorstellung braucht es nur noch einen Kassier und einen Platzanweiser.»

Die Premiere mit der neuen Technik sei gut verlaufen, berichtet der ehemalige Gemeindepräsident und «Ur-Laupner», wie sich Schorro selbst bezeichnet. Nur die Brillen, die für das dreidimensionale Film-Schauen nötig sind, seien nicht rechtzeitig geliefert worden. «Deshalb musste ich Brillen vom Kino Ins ausleihen.»

Mit neuem Projektor in die digitale Zukunft: Rolf Schorro, Betreiber des Kinos Laupen.Bild Aldo Ellena

Kino Laupen

Das Programm der nächsten Wochen

28. Oktober bis 2. November:

«Footloose»

(Tanzfilm, USA, 1984)

29. und 30. Oktober und 2. November:

«Wickie auf grosser Fahrt» (3D-Abenteuerfilm, Deutschland, 2011)

3. bis 9. November:

«Der Verdingbub»

(Drama, Schweiz, 2011)

11. bis 16. November:

«Tim und Struppi»

(3D-Animationsfilm, USA, 2011)

Ende November:

«Happy Feet 2»

(3D-Animationsfilm, Australien, 2011)

Weitere Informationen unter: www.kinolaupen.ch

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