Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Kirche: Nebenberufliche Ausbildung

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

St. Antoni Robert Knüsel, Leiter der Fachstelle Information kirchliche Berufe (IKB), unterstrich an der Dekanatsversammlung Deutschfreiburg von vergangener Woche, dass es nicht darum gehen dürfe, Löcher zu stopfen. Es sei vielmehr sein Anliegen, das Potenzial bei einem Menschen entwickeln zu helfen und gemeinsam herauszufinden, welche Tätigkeit im vielfältigen Spektrum der Kirche seinen Fähigkeiten am ehesten entspricht.

Berufung und Werdegang

«Ich bin berufen, etwas zu tun oder zu sein, wofür kein anderer berufen ist», zitierte Robert Knüsel den englischen Kardinal John Henry Newman. Der Weg jedes Einzelnen unterscheide sich. Bei der Mitarbeitergewinnung solle der Mensch und seine Entfaltung im Mittelpunkt stehen.

Für den gesamten nebenberuflichen Weg zum kirchlichen Mitarbeiter veranschlagt der Leiter des Dritten Bildungswegs zehn Jahre. Dies solle nicht erschrecken, da von Jahr zu Jahr gemeinsam überlegt wird, ob und wie der Weg weiterzugehen ist. Das Wachsen im Glauben und das Aneignen des Know-hows für den kirchlichen Einsatz brauche seine Zeit.

Der Eintritt in den nebenberuflichen Ausbildungsweg geschieht über den zweijährigen Glaubenskurs mit «Bibel verstehen» und «Gott und die Welt verstehen». Wenn jemand sich vertieft mit Theologie auseinandersetzen will, kann er den vierjährigen Studiengang Theologie anhängen.

Daneben oder auch zeitlich versetzt kann jemand die Katechetikausbildung machen, die es nach drei Jahren ermöglicht, als Katechetin oder Katechet in der Kirche zu arbeiten. Realistischerweise sollten jedoch zusammen mit dem Glaubenskurs fünf Jahre veranschlagt werden, wenn man neben dieser Ausbildung noch berufstätig ist oder sich in der Familie engagiert, hielt Judith Furrer Villa von der Deutschfreiburger Fachstelle für Katechese (Defka) fest. Ein anderer Weg ist laut Robert Knüsel die Ausbildung am Religionspädagogischen Institut (RPI) in Luzern, die in vier Jahren nebenberuflich zum Religionspädagogen führt. Diese Ausbildung umfasst entsprechend dem neuen Leitbild Katechese auch die Gemeindekatechese (Begleitung von Eltern, Aufbau von Pfarreigruppen usw.). Dieses neue Berufsprofil gelte es in unsere Seelsorgelandschaft und unsere Anstellungsbedingungen sinnvoll und zweckmässig zu integrieren, unterstrich Bischofsvikar Kurt Stulz.

Für den Dritten Bildungsweg in Luzern, der neben der klassischen Ausbildung an den Theologischen Fakultäten das Rüstzeug für die Priester und Pastoralassistent/-innen vermittelt, bedarf es einerseits den Studiengang Theologie und andererseits einige Zeit der praktischen Berufserfahrung als Katechet, Jugendarbeiter oder Religionspädagoge. Diese Ausbildung mit praktischer Arbeit in einer Pfarrei dauert nebenberuflich (50 Prozent) vier Jahre. hr

Mehr zum Thema