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Kirche schafft neue Strukturen für eine Bistumsregion Deutschfreiburg

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Seit 2014 widmet sich das Bischofsvikariat Deutsch­freiburg einer genauen Analyse der Seelsorge in Deutschfreiburg. Neben der Ausarbeitung inhaltlicher Schwerpunkte und der Umsetzung von Bistumsvorgaben in Sachen Personalplanung umfasst dieser Prozess auch die Strukturplanung. «Wir haben gemerkt, dass die Gremien teilweise nicht mehr so funktionieren, wie das in der Strukturbeschreibung aus dem Jahr 2000 angedacht war», zitiert das Bischofsvikariat seine Adjunktin Marianne Pohl-Henzen in einer Mitteilung: «Es war Zeit für eine Überarbeitung.»

Seit einem Jahr arbeitet die Pastoralplanungskommmission der katholischen Kirche Deutschfreiburg deshalb an neuen Strukturen. «Eine der wichtigsten Änderungen ist dabei die Auflösung des Dekanats Petrus Kanisius», wie das Bischofsvikariat schreibt. Das Amt des Dekans ist seit 2014 vakant. An seine Stelle tritt neu die Bistumsregion Deutschfreiburg. «Erst einmal ist das einfach eine geografische Beschreibung für unser Gebiet, das aus sechs Seelsorgeeinheiten und der Pfarrei Jaun besteht», erklärt Pohl-Henzen.

Allerdings sei die Schaffung einer Bistumsregion auch eine Reaktion auf die Überlegungen der letzten Jahre, das Dekanat zu erhalten und dafür nur noch einen zweisprachigen Bischofsvikar im Kanton einzusetzen. «Deutschfreiburg wäre so das einzige deutschsprachige Dekanat von sechs Dekanaten und liefe dabei Gefahr, nicht ausreichend wahrgenommen zu werden», erklärt die Adjunktin. Die neue Regelung bestärke, dass die Kirche die eigenständige Verwaltung des deutschsprachigen Gebiets anerkenne und diesem Teil weiter Sorge tragen wolle.

Als zentrales Führungsgremium wird neu ein Bischofsvikarsrat eingerichtet, in dem der Bischofsvikar, die Adjunk­tin sowie Delegierte der Priester, Laienseelsorger, des Pastoralrats und der Vereinigung der Pfarreien einsitzen. Dieses Gremium trifft sich sechsmal pro Jahr und trägt Mitverantwortung für die Seelsorge der Bistumsregion.

Weiter wird ein Rat der Pfarrmoderatoren eingerichtet, der zur besseren Koordination unter den Seelsorgeeinheiten führen soll. Zusätzlich besucht der Bischofsvikar künftig einmal im Jahr jede Seelsorgeeinheit, um mit den Teams vor Ort im Gespräch zu sein. Erhalten bleibt zudem die Versammlung der hauptamtlichen Seelsorgenden, die die Zusammenarbeit zwischen Priestern und Laienseelsorgern fördern soll und die in pastoralen und personellen Fragen Mitspracherecht hat. Sie tagt dreimal pro Jahr und wird von Mitgliedern des Bischofsvikarsrats geleitet.

Die neuen Strukturen werden am 28. Juni dem Bischofsrat zur Bestätigung vorgelegt. Sie treten Anfang September in Kraft, wenn der neue Bischofsvikar Pascal Marquard sein Amt antritt, und gelten vorerst für eine Probe- und Testzeit von drei Jahren.

mz

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