Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Kirche und Begegnungszentrum bilden Einheit

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Kirche und Begegnungszentrum bilden Einheit

Mit der Neugestaltung des ehemaligen Schulhausplatzes in Flamatt wurde ein Ort der Begegnung geschaffen

Die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Flamatt feiert am Sonntag das 40-Jahr-Jubiläum ihrer Kirche. Gleichzeitig wird der Verbindungsplatz zwischen Davids-Kirche und Begegnungszentrum offiziell eröffnet.

Von ANTON JUNGO

Zu Beginn der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts nahm die Planung einer reformierten Kirche in Flamatt konkrete Form an. Im Projekt war die Rede von einem kirchlichen Zentrum, das neben der Kirche, dem Bau von weiteren Begegnungsräumen auch ein Pfarrhaus vorsah. Aus finanziellen Gründen wurde nur die Kirche gebaut.

Durch die Zusammenlegung der Freien Öffentlichen Schule Flamatt mit der katholischen Schule und durch den Bau eines neuen Schulhauses wurde das Schulhaus an der Freiburgstrasse frei. Die Schulgemeinde verschrieb das Gebäude der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde. Am 23. September 2000 wurde das Haus als «Begegnungszentrum Flamatt» neu eröffnet.

Pflästerung und Bepflanzung

In den vergangenen Monaten wurde der Platz zwischen der DavidsKirche und dem Begegnungszentrum neu gestaltet. Durch gezielte Pflästerung und Bepflanzung mit Bäumen und Sträuchern wurde erreicht, dass Kirche und Begegnungszentrum als Einheit erscheinen. Durch die Gestaltung wurde auch ein Mittelweg zwischen Parkplatz und Ort der Begegnung gefunden.

Die Kirchgemeinde Wünnewil-Flamatt-Überstorf nimmt die Kirchweihe vor 40 Jahren und die Beendigung der Arbeiten an der Aussenanlage zum Anlass für eine Feier am kommenden Wochenende. Der Festgottesdienst vom Sonntag wird umrahmt von verschiedenen weiteren Veranstaltungen. So wird der Glaskünstler Peter Barth aus Kerzers zusammen mit Kindern und Erwachsenen ein Glaskunstwerk herstellen, das dann vor der Kirche ausgestellt wird.
Fritz Trachsel aus Überstorf und Gabi Kammermann haben zum Jubiläum eine Ausstellung zur Baugeschichte der Davids-Kirche gestaltet. Fritz Trachsel war als Vertreter des Schulkreises der Freien Öffentlichen Schule Flamatt Mitglied der Baukommission. Bauherrin war die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde des Sensebezirks. Erst auf den 1. Januar 1999 war Flamatt eine der fünf eigenständigen Kirchgemeinden geworden.

In der Ausstellung im Begegnungszentrum ist die Entstehung der Davids-Kirche an Hand von schriftlichen Dokumenten, Plänen, Maquetten und Fotografien umfassend dokumentiert. Es wird aufgezeigt, dass der Wunsch nach einer eigenen Kirche schon vor über 50 Jahren aufgekommen war. 1949 wurde in Flamatt ein Vikariat eingerichtet. Gottesdienste und Amtshandlungen, die vorher in Neuenegg oder in St. Antoni stattgefunden hatten, wurden ins Schulhaus in Flamatt verlegt. 1952 wurde ein Kirchenbauverein gegründet, der sich die Aufgabe stellte, bei der Beschaffung der Finanzen zu helfen. 1956 wurde aus dem Vikariat ein selbstständiges Pfarramt.

Ausgewählt aus fünf Projekten

Aus einem Wettbewerb, an welchem sich fünf Architekten beteiligten, ging das Projekt «David» der Architekten Stämpfli und Knapp aus Bern als Sieger hervor. Im November 1963 fand die Grundsteinlegung statt, bei welcher eine Kassette mit verschiedenen zeitgenössischen Dokumenten eingemauert wurde. Besondere Ereignisse während der Bauphase waren die Aufrichtung des Kirchturms und der Glockenaufzug durch die Schulkinder. Am 4. April 1965 konnte die offizielle Einweihung gefeiert werden. Die Baukosten, inklusive Bauland, beliefen sich auf 1,025 Millionen Franken.

Die Ausstellung «40 Jahre Davids-Kirche Flamatt» ist offen vom Sonntag, 4. September, ab 11 Uhr und dann bis Freitag, 9. September, während der Bürozeiten.

Mehr zum Thema