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Kirchenausbau geplant

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Kirchenausbau geplant

Reformierte Kirchgemeinde Weissenstein

Die reformierte Kirche von Rechthalten ist zu klein. Die Kirchgemeinde hat deshalb erste Schritte für einen Kirchenausbau unternommen, indem sie einen Planungskredit von 27 000 Franken genehmigt hat.

Bei verschiedenen grösseren Anlässen ist das Platzproblem in der Kirche Weissenstein in der Vergangenheit regelmässig zu Tage gekommen. So muss die Kirchgemeinde für die Konfirmationsfeier im Sommer auf die Kirche von Schwarzsee ausweichen. Wie der für Bauten zuständige Kirchgemeinderat Fritz Zbinden an der Versammlung vom Donnerstag ausführte, hat man bereits mit einem Architekturbüro Kontakt aufgenommen.

Kein Prunkbau

Jetzt sollen die Gegebenheiten analysiert werden und die Kosten für zwei bis drei Varianten berechnet werden. Diese sollen dann an einem Orien-
tierungsabend vorgestellt werden. «Wir wollen keinen Prunkbau, sondern eine angepasste Vergrösserung, so dass wir am Schluss vielleicht 80
bis 100 zusätzliche Plätze gewin-nen», führte Fritz Zbinden aus. «Möglichst viel Raum für möglichst wenig Geld – zweckmässig und kein Luxus», ergänzte Kirchgemeinderatspräsidentin Elisabeth Moser. Derzeit bietet die Kirche Platz für rund 110, bei enger Bestuhlung für 150 Personen.

Notwendigkeit des Projekts
unbestritten

Das Bauprojekt wird die Kirchgemeinde auf rund eine halbe Million Franken zu stehen kommen. In
der kurzen Diskussion wurde angeregt, dass man «etwas Rechtes» bauen und auch für die kommen-
den Jahre planen sollte. Die Versammlung mit 27 Teilnehmenden war sich aber einig, dass die Weiterverfolgung des Projekts nötig ist, und genehmigten mit nur zwei Enthaltungen den Planungskredit von 27 000 Franken.

Mehr Steuereinnahmen

Dieser Entscheid fiel der Kirchgemeindeversammlung sicher auch deshalb relativ leicht, weil sie zuvor von einem sehr guten Jahresergebnis Kenntnis nehmen durfte. Dank wesentlich höheren Steuereinnahmen als budgetiert schloss die Rechnung 2003 mit einem Ertrag von rund 362 000 und einem Aufwand von 262 000 Franken. Vom Bruttogewinn werden einerseits Abschreibungen vorgenommen, andererseits Rückstellungen gemacht. So weist die Kirchgemeinde schliesslich einen Nettogewinn von 44 700 Franken
aus.

Die von Verwalterin Sandra Zihlmann präsentierte Rechnung wurde einstimmig genehmigt.

Das Geld, sein Stellenwert und
die Gefahr von Habgier bei weltlichen Besitztümern waren auch Thema in der kurzen Besinnung durch Pfarrerin Silvia Olbricht eingangs der Versammlung. Sie rief dazu auf, sich nicht vom Geld fesseln zu lassen.

Urnengrab wird erstellt

Kirchgemeindepräsidentin Elisabeth Moser liess in ihrem Jahresbericht das vergangene Jahr Revue passieren. Es sei ein ruhiges Jahr, in dem aber trotzdem einiges gelaufen sei, betonte sie. Ihr Dank galt allen, die sich für das Wohl der Kirchgemeinde einsetzen. Elisabeth Moser informierte auch, dass die Planung für das Gemeinschafts-Urnengrab abgeschlossen sei – sobald das Wetter es erlaube, werden die Arbeiten ausgeführt.

Zum Schluss der Versammlung wurde in einem Diavortrag das Hilfsprojekt Nganda in Senegal vorgestellt. Mit der Unterstützung der evangelischen Kirchen – und damit auch Weissenstein – wird in den afrikanischen Dörfern die Ernährungs-situation verbessert. im

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