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Kirchliche Animation für die Jugend

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Mit einem symbolische Anspiel gab Martina Zurkinden, Vizepräsidentin des Synodalrates der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg, den Startschuss für die Umsetzung des druckfrischen Jugendleitbildes. Zurkinden, die in der «Exekutive» der Kantonalkirche für den Bereich Kinder und Jugendliche zuständig ist, betonte: «Sie sind die Zukunft unserer Kirche.» In der Kirche erführen die jungen Menschen christliche Werte und könnten Glaubens- und Lebensfragen erörtern, so Zurkinden. Das Leitbild sei dazu da, diesen Bemühungen ein Fundament zu geben. Das Produkt seien Projekte, welche die Koordinationsstelle Jugendarbeit unterstütze.

Die sieben Prinzipien des Leitbildes sollen nach innen und aussen Klarheit bringen. Ausserdem sind sie laut dem Vorwort ein Instrument, um aufzuzeigen, wofür die ausserschulische Kinder- und Jugendanimation der reformierten Kirche stehe.

Kirche für junge Mitglieder

Zurkinden spielte den Ball weiter an Hansjürg Hofmann, der mit einer 25-Prozent-Stelle seit kurzem die Koordinationsstelle leitet und damit die Umsetzung des Leitbildes verantwortet. Er werde sich dafür einsetzen, dass das Verbindende betont werde, so Hofmann. Er organisiere die Projekte nicht primär, biete aber den Jugendlichen die Hand, damit sie Konzepte erarbeiten und diese umsetzen zu könnten. Dafür können auch Fachleute hinzugezogen werden. Für die Realisierung steht dem Jugendkoordinator ein gut dotiertes Budget zur Verfügung. Parallel zur Projektarbeit mit den Jugendlichen bereitet die Koordinationsstelle auch einen Beitrag für die Reformationsfeiern von 2017 vor. Vorgesehen ist ein grosses Jugendfest.

 Das Grundsatzpapier wurde vor drei Jahren angestossen und letztes Jahr vom Kirchenparlament gutgeheissen. Synodalratspräsident Pierre-Philippe Blaser äusserte seine Freude über die Lancierung des Papiers. «Wir sind eine junge Kirche und haben viele junge Mitglieder.» Und diesen müsse die Kirche Sorge tragen, so Blaser. «Nirgends sonst als in der Kirche können sie am selben Ort meditieren, Spiritualität entdecken oder Gospels singen.» Umgekehrt jedoch wolle er die Jugendlichen auch in die Verantwortung nehmen. Sie müssten von sich aus kommen und sich beteiligen wollen, so Blaser.

18 Fallbeispiele

Sieben Sätze stehen im Kern des Leitbildes (siehe Kasten). Die ausserschulischen Angebote gäben Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, «Gemeinschaft zu erfahren, Glaubens- und Lebensfragen zu behandeln und christliche Werte zu leben», hielt Zurkinden fest. Eine Basis für die Umsetzung des Leitbildes ist ein Katalog von 18 bewährten Projekten, von denen einige in Murten beim Kick-off-Meeting vorgestellt wurden.

So präsentierte Ursula Luginbühl aus Düdingen den Lach-mit-Tag, ein Angebot für ein theologisch begleitetes Wochenende. Kinder und Jugendliche inszenieren ein Tagesthema, Jugendliche richten Stände ein und helfen an Spielposten. Als weiteres Vorbild wurde die «Kirchgemeinde im Grünen», vorgestellt, ein Sommercamp mit Animation. Die Kirchgemeinden liefern in der Broschüre auch gleich die nötigen Informationen über den Aufwand und das benötigte Material sowie nützliche Adressen und praktische Tipps.

Leitbild: Sieben Prinzipien, welche die Jugendanimation prägen

A ls Prinzip eins führt das Leitbild das biblische Zeugnis, die Verkündigung der christlichen Botschaft. Mit der spirituellen Komponente unterscheidet sich die Animation der reformierten Kirche von anderen Angeboten. Sie gibt Kindern und Jugendlichen eine Heimat. Prinzip zwei betont die Stärke der Gemeinschaft und der Vernetzung. Gerade eine kleine Kirche müsse sich austauschen, zum Beispiel mit den Kirchgemeinden, Drittpersonen, Schulsozialarbeitern oder anderen Kirchen. Leitsatz drei betont die Verankerung in eine Struktur, vertreten durch einen Koordinator. Der vierte Grundsatz hält fest, dass sich die Kirche zur Erreichung ihrer Ziele diese personelle, infrastrukturelle und finanzielle Investition leisten will. Punkt fünf des Leitbildes ist das Bekenntnis zu einem modernen, der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen entsprechenden Vorgehen, namentlich im Bereich der Kommunikation. Der sechste Leitgedanke betont den Respekt vor der Andersartigkeit eines jeden, die Integration und die Ökumene. Und das siebte Element unterstreicht die Bedeutung und Notwendigkeit der Beteiligung der Jugendlichen. Sie werden als die eigentlichen Hauptakteure verstanden. fca

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