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Kita in Gurmels passt ihr Angebot an

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Autor: Lukas Schwab

«Wir sind mit den ersten zwei Jahren zufrieden», sagt Romi Cotting, Präsidentin des Vereins Kindertagesstätte Kunterbunt. Die Rückmeldungen der Eltern seien durchwegs positiv und die Kinder fühlten sich in der Tagesstätte wohl. Nur die Zahlen stimmen noch nicht ganz. «Es sind nicht alle Plätze belegt, aber wir sind auf dem besten Weg dazu», sagt Cotting, die selber in der Kita arbeitet.

Kita spürt Wirtschaftskrise

Die Gründe, warum nicht alle Plätze belegt sind, sieht Cotting in verschiedenen Bereichen. «Ein Grund ist sicher das zweite obligatorische Kindergartenjahr. Die Kinder verbringen so statt fünf nur noch vier Jahre in der Kita», sagt Cotting. Aber auch die Wirtschaftskrise spiele eine Rolle. «Wir haben in diesem Jahr vier Tagesplätze verloren, weil die Eltern aus beruflichen Gründen wegen der Krise den Kanton wechseln mussten.» Zudem sei es auf dem Arbeitsmarkt derzeit als Mutter schwierig, eine Teilzeitstelle zu finden, wodurch weniger Kinder in der Kita angemeldet würden.

Hilfe der Gemeinden

Einen weiteren Grund sieht Cotting in der bisherigen Tariftabelle der Kita. Trotz vieler Nachfragen und Voranmeldungen habe es mit den Neuanmeldungen häufig nicht geklappt. «Nach Rückfragen merkten wir, dass fast ausschliesslich finanzielle Aspekte der Grund waren», so die Kita-Präsidentin. Ein Vergleich mit den Tariftabellen der umliegenden Kitas zeigte, dass die Kita in Gurmels teurer war. Im Januar wurden deshalb die Tarife in Gurmels angepasst. «Wir sind sehr froh, dass uns die Gemeinden Gurmels und Kleinbösingen entgegenkamen», so Cotting. Die Elternbeiträge für Kinder aus Gurmels und Kleinbösingen werden von den beiden Gemeinden subventioniert.

Angebot wird angepasst

Auf das neue Betriebsjahr passt die Kita ihr Angebot an: Statt drei werden neu vier Plätze für Kleinkinder im Alter bis 24 Monate angeboten. «Die Nachfrage ist für dieses Alter grösser», sagt Cotting. Gleichzeitig reduziert die Kita die Gesamtzahl an Plätzen von zwölf auf zehn. «Dies ist nötig, weil die Betreuung der Kleinkinder mehr Personal benötigt und wir mit den bestehenden Stellenprozenten weiterarbeiten», so Cotting.

In Zukunft soll es zudem das Angebot geben, zwei Kindergartenkinder pro Tag stundenweise und in den Ferien zu betreuen. «Ebenfalls möchten wir den Eltern von Kindergärtlern die Möglichkeit bieten, dass ihre Kinder nur einen statt wie bisher zwei Halbtage pro Woche die Kita besuchen können», so Cotting.

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