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Kiwanisclub Murtensee beschäftigt sich mit den steigenden Gesundheitskosten

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Am vergangenen Vortragsabend des Kiwanisclubs Murtensee war wiederum ein Star-Referent zu Besuch: Gesundheitsexperte Felix Schneuwly, der beim Internet-Vergleichsdienst comparis.ch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, zeigte den Kiwanern Probleme und allfällige Lösungsmöglichkeiten in Bezug auf das Gesundheits-System der Schweiz auf. Der gefragte Experte legte in seinem Vortrag unter anderem dar, dass gemäss dem Landeskostenindex der Konsumentenpreise die Kosten von Information/Gesundheit seit Jahren stetig zunehmen und diejenigen von Bildung/Haushalt/Nahrung abnehmen. Felix Schneuwly legte auch dar, dass sich beispielsweise die Politik sehr oft mit den falschen Problemen befasse. Die von Politikern medienwirksam häufig gestellte Frage, «treiben Makler-Provisionen die Krankenkassen-Prämien tatsächlich in die Höhe», beantwortete Schneuwly mit einem klaren Nein. Die Provisionen würden gerade in der Grundversicherung nur 0,11 Prozent der Gesamtkosten betragen, weshalb diese von den Politikern emporstilisierte Frage am Ziel vorbeischiesse.

Schneuwly zeigte sich aber auch überzeugt, dass eine neue Praxis hinsichtlich Finanzierung und Tarifierung bei Operationen Eingang in die Köpfe der Verantwortlichen von Spitälern, von Krankenversicherern in der Zusatzversicherung sowie Patienten finden müsse. Unterschiedliche Fehlanreize seien die Gründe für zu viele stationäre statt ambulante Operationen.

Felix Schneuwly beendete seinen Vortrag mit einer Empfehlung: Er bevorzuge einen Systemwechsel von der Finanzierung der erbrachten Leistungen hin zu einer Vergütung des erreichten Behandlungserfolgs.

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