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Klangwelten der Grossstadt

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Autor: Heribert Baechler

François Boulanger, Dirigent des berühmten Orchesters der «Garde Républicaine» von Paris, leitete am Sonntag den ersten Teil des Programms am Galakonzert des Musikkorps Concordia. Unspektakulär führte er in der Aula der Universität Freiburg durch die dramatische Tondichtung des Japaners Hayato Hirose zum «Turmbau von Babel». Mit traumwandlerischer Sicherheit initiierte er die Rhythmuswechsel und animierte das Korps mit agiler Gestik zu transparentem Spiel.

Ein Amerikaner in Paris

Zum Höhepunkt vor der Pause wurde seine Interpretation von George Gershwins «Ein Amerikaner in Paris». Unter der energiegeladenen Stabführung des Gastes aus Frankreich gestaltete das Musikkorps das Werk zu einer faszinierenden Hommage für dessen Metropole. Die Musiker bewältigten die Szenenwechsel mit brillanter Leichtigkeit. Der Meister am Pult machte dabei nicht auf Effekthascherei, sondern entwarf ein pastellfarbenes Bild des Streifzuges eines amerikanischen Touristen durch Paris. Die verschiedenen Register und Solisten musizierten mit feinem Gespür für die farbenreiche Klangpalette. Das Publikum quittierte die Leistung mit frenetischem Applaus.

Vertraute Klangwelten verarbeitete Franco Cesarini in seinem Werk «Mosaici Bizantini». Für seine musikalischen Bilder verarbeitet er gregorianische Motive. Unter Titulardirigent Jean-Claude Kolly erwachten die reichen Melismen der Gregorianik zu pulsierendem Leben. Es entstanden meditative Momente von mystischer Eindringlichkeit.

James Barnes Einstand

Direktionsassistent Beat Rosenast gab am Dirigentenpult mit seiner differenzierten Interpretation der «Impressions of Japan» von James Barnes einen eindrücklichen Einstand. Im dritten Satz erwachten die Geister des Festes von Askusa zu einem rhythmischen Feuerwerk. Aus den mit synkopischen Akzenten wirbelnden Melodien erstand ein buntes Gemälde zum Kirschblütenfest, bis der Gong zum Schluss einen Moment der Andacht in den Raum zauberte.

Philip Sparkes «A Weekend in New York» führte zurück in den Dschungel der Grossstadt. Das Blasorchester mutierte zur swingenden Grossband. Das Publikum bedankte den Auftritt der Concordia mit begeisterten Ovationen. Viel Beifall durften zu Beginn des Konzerts bereits die Kadetten für ihr engagiertes Musizieren unter der Leitung von Sylvie Ayer entgegennehmen.

Die Musikerinnen und Musiker der Concordia erhielten grossen Applaus.Bild Corinne Aeberhard

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