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Klare Strategie für Hochwasserschutz im Grossen Moos

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Autor: Hannes Währer

Ist der Hochwasserschutz im Grossen Moos in ausreichendem Mass gewährleistet? Auf diese Frage soll der erste Teil der im Jahr 2007 durch ein Postulat von Grossrat Heinz Etter (FDP, Ried) angeregten Studie über den Hochwasserschutz im Grossen Moos eine Antwort geben. Darauf sollen in einer zweiten Phase Massnahmen definiert und Prioritäten für deren Umsetzung festgelegt werden.

Mehr Hochwasser?

Hintergrund der Studie sind einerseits die Extremereignisse des Jahres 2007, welche zu schweren Schäden im Grossen Moos führten. Andererseits, so schreibt der Staatsrat in seinem Bericht an den Grossen Rat, seien die Schutzziele für das Grosse Moos auf ein alle 50 Jahre eintretendes Hochwasser angelegt. «Es ist jedoch möglich, dass sich die Hochwasserstatistik aufgrund der zunehmenden Häufigkeit von Extremereignissen in den letzten Jahren verändert hat. Diese Hypothese muss überprüft werden.»

Erklärtes Ziel der Studie ist es, «eine klare Strategie und technische Antworten hinsichtlich des Hochwasserschutzes im Grossen Moos zu liefern», schreibt der Staatsrat. Wann mit diesen Resultaten zu rechnen ist, scheint aber vollständig offen zu sein.

Startsitzung durchgeführt

Bisher wurde von den sieben Schritten der ersten Projektphase nur gerade die Startsitzung am 13. Januar durchgeführt. Wie Christoph Joerin, Chef der Sektion Gewässer des Tiefbauamts, gegenüber den FN erklärte, ist der nächste Schritt, die Ausschreibung für das mit den Analysen zu beauftragende Ingenieurbüro, noch nicht erfolgt. Der Grund dafür sei die hohe Arbeitsbelastung der Sektion Gewässer.

Joerin präsidiert den Lenkungsausschuss der Organisation zur Erstellung der Studie. Diesem gehören auch der Postulant Heinz Etter sowie Ueli Minder und Hannes Kramer vom Wasserbauunternehmen Bibera an. Zudem sind die Gemüseproduzenten, das Amt für Landwirtschaft sowie das Bundesamt für Umwelt, Abteilung Gefahrenprävention, im Gremium vertreten. Erst wenn es um die Festlegung der konkreten Massnahmen geht, soll auch ein Vertreter des Umweltschutzes beigezogen werden.

Der Grosse Rat kann am Freitag keine Entscheide zur Studie fällen. Der Staatsrat präsentiert den Bericht zum Hochwasserschutz im Grossen Moos nur zur Kenntnisnahme.

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