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Klares Ja zur Investition ins Pflegeheim St. Martin

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Das ist ein Bombenresultat und ein deutliches Zeichen der Bevölkerung für eine angemessene Betreuung der alternden Bevölkerung», sagte Markus Stöckli, Präsident des Gemeindeverbandes Pflegeheim St. Martin, am Sonntag kurz nach Bekanntgabe des Abstimmungsresultats. In den fünf Gemeinden des Sense-Mittellandes wurde über den Kredit von 6,3 Millionen Franken für den Umbau und die Erweiterung des Pflegeheims im Dorfzentrum von Tafers abgestimmt. Die Botschaft der Bevölkerung ist mit einem Ja-Stimmen-Anteil von fast 90 Prozent bei einer Stimmbeteiligung von 45,5 Prozent klar: Das Heim soll die nötigen Mittel erhalten, um fit für die Zukunft zu sein. «Das Resultat ist eine Bestätigung der Verbandsgemeinden, dass sie am Heim festhalten und es für die Zukunft weiterentwickeln wollen», freut sich Stöckli.

Schwierige Pflegesituation

Denn es muss sich etwas ändern im Alters- und Pflegeheim St. Martin. Die Pflegestruktur für die Mitarbeitenden ist zurzeit schwierig. So gibt es beispielsweise nur eine Abteilung mit nur einem Stationszimmer und einer Apotheke. Das führt nicht nur zu langen Wegen, es ist für die Pflegenden auch sehr aufwendig, immer über alle 48 Heimbewohner im Bild zu sein. «Wir versprechen uns vom Bauprojekt eine grosse Erleichterung der Pflegesituation», sagt Markus Stöckli. So sieht das Projekt eine zweigeschossige Aufstockung des Hauses B vor, dem Anbau aus dem Jahr 1989. Dort sollen zehn zusätzliche Einzelbett-Zimmer, ein Aktivierungsraum und ein neuer Lift entstehen. Das Heim wird nach dem Umbau in zwei Stationen eingeteilt.

Keine Doppelzimmer mehr

Ein wichtiger Teil der Renovation betrifft zudem die Umwandlung der sechs Doppel- in Einzelzimmer, wie es auch im Pflegeheim auf dem Maggenberg geplant ist (siehe Text oben). Doppelzimmer sind nicht mehr zeitgemäss: Obwohl das Pflegeheim St. Martin über eine Warteliste verfügt, kommen Heimeintritte oft nicht zustande, weil die Person nicht in ein Doppelzimmer will.

Mit den 6,3 Millionen Franken, welche die Gemeinden Tafers, St. Ursen, St. Antoni, Heitenried und Alterswil gestern gesprochen haben, werden auch Böden, Fenster, Sanitäranlagen, die Heizung und die Beleuchtung erneuert. Es besteht Nachholbedarf bei der Infrastruktur.

Passt in die Bezirksstrategie

Auch den Sensler Oberamtmann Nicolas Bürgisser freut das überaus klare Ja zur Aufstockung und Renovation des Heims St. Martin. «Das hilft dem Bezirk, die nötigen Pflegeheimplätze anzubieten, die er in Zukunft brauchen wird», sagt er. Zudem passe es perfekt in die Strategie des Sensebezirks, in allen Regionen über Heime zu verfügen. Im April 2015 sollen die Arbeiten losgehen. «Wir nehmen die grosse Herausforderung an und bauen um, ohne dass die Bewohner aussiedeln müssen», sagt Markus Stöckli. Deshalb sei der Baustart auf die etwas wärmere Jahreszeit verschoben worden. «Die Mitarbeitenden haben grossen Respekt vor der Umbauphase.» Noch grösser ist die Freude auf das bald erneuerte Heim. Bei einem Apéro riche wurde gestern dort darauf angestossen.

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