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Klatsche und Rudelbildung

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Wer sich in dieser Saison zum Murtner Sportplatz Prehl begibt, um die Einheimischen zu unterstützen, zählt definitiv zum leidgeprüften kleinen Kreis der hart gesottenen Fans. Auch der bisherige Rückrundenverlauf mit fünf Niederlagen, 13 Gegentoren und mageren zwei Torerfolgen konnte im Vorfeld des gestrigen Flutlichtspiels nicht wirklich optimistisch stimmen. Bei frostigem Westwind frierend standen dennoch einige Unentwegte am Spielfeldrand und hofften auf ein Lebenszeichen des Platzteams.

Ideenlose Murtner

Als herzerwärmend konnte man die folgende Leistung der Murtner gegen den FC Gumefens/Sorens nicht bezeichnen. In der gesamten Partie erspielten sich die Hausherren eine knappe Handvoll Chancen, wobei Gästehüter Mehdi Bapst selten wirklich gefordert wurde. Diese dürftige Ausbeute sowie die Tatsache, dass die Seeländer am Ende ohne Torerfolg dastanden, vermochten keineswegs zu erstaunen: Der FC Murten agiert momentan im Spiel mit dem Ball erschreckend ideenlos. Oft werden die Bälle relativ unpräzise nach vorne geschlagen, oder die Stürmer, wie Senol Sulkoski, versuchen, die Gegner zu überlaufen. Teilweise kann ein Murtner Offensivmann so ein bis zwei Verteidiger stehen lassen, bleibt dann aber hängen. Ähnlich das Passspiel: Der Ansatz zu guten Kombinationen war auch gegen die Greyerzer da, mehr als zwei gute Zuspiele nacheinander bekam man aber praktisch nie zu sehen.

Die Gäste ihrerseits erarbeiteten sich regelmässig gute Abschlussgelegenheiten und nutzten davon vier: Den Torreigen eröffnete Grégoire Bussard mit einem herrlichen Weitschuss (21.) und noch vor der Pause erhöhte Topskorer Baptiste Maillard vom Elfmeterpunkt (36.). Zuvor war der durchgebrochene Sébastien Bagnoud von hinten zu Fall gebracht worden. Knipser Maillard war in der Schlussphase auch für die Treffer drei und vier besorgt und schraubte so sein Torkonto auf imposante 16 Treffer.

Wild West im Prehl

Ansonsten gab es in der zweiten Halbzeit ausschliesslich Negativschlagzeilen: Erst flog Shanael Ciarmoli mit Gelb-Rot vom Platz (56.). Eine Viertelstunde vor Schluss brannten dann die Sichererungen in Serie durch: Nach einem wüsten Foul des eingewechselten Pereira Da Silva rächte sich Gumefens‘ Mazzoccato mit einem Faustschlag, was eine mehrminütige Rudelbildung nach sich zog. Beide Übeltäter wurden in die Kabine geschickt, wo Pereira Da Silva aber nicht bleiben wollte und so zum zweiten Mal wüste Szenen, diesmal auf der Tribüne, provozierte. Glücklicherweise befanden sich im Zentrum des Geschehens auch einige besonnene Gemüter wie der früherer FCM-Coach Preparim Azizi, welcher die Gemüter geschickt zu kühlen wusste. Ansonsten hätte die Partie, welche in dieser Phase auf der Kippe stand, vielleicht tatsächlich abgebrochen werden müssen. In den verbleibenden Minuten wurde tatsächlich nochmals Fussball gespielt und die Gäste erspielten sich den klaren Auswärtssieg.

Telegramm

Murten – Gumefens/Sorens 0:4 (0:2)

Prehl. 40 Zuschauer. SR: Khalil Thebti. Tore: 21. Bussard 0:1. 36. Maillard 0:2 (Pen.). 87. Maillard 0:3. 89. Maillard 0:4.

FC Murten: Aeberhard; Pereira Gomes, Pignone, Gjauri, Miftaroski; K. Iacazzi (31. Juncal Piazza), M. Gaglianone, Ciarmoli, Hoti (59. Pereira Da Silva); Sulkoski, T Gaglianone.

FC Gumefens/Sorens: Bapst; Pittet (65. Jahaj), Schneuwly, Doutaz, Charrière; Bussard, Mbida Eballe, Monney, Maillard; Mazzoccato, Bagnoud.

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