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Kleider machen Leute

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: Kunstmuseum: Boutique «Prune» sponsert Herrenveston

Autor: Von IRMGARD LEHMANN

«In der Boutique Prune sind Kleider mit dem dazupassenden speziellen Accessoire zu haben. Es ist eine Mode, die einem ein bisschen an die Zeit des Rokoko erinnert», sagt Verena Villiger, Vizedirektorin des Museums für Kunst und Geschichte. Und darum habe man die Boutiquebesitzerin Françoise Egger angefragt, ob sie bereit wäre, die Patenschaft für ein Herrenveston aus dem 18. Jahrhundert zu übernehmen.

Im Museum für Kunst und Geschichte ist die Restaurierung von 25 Ausstellungsobjekten – Gemälde, Banner, Möbelstücke – von Privatpersonen finanziert worden. Beträge, die sich von 300 bis 5000 Franken bewegten.

Weiblich gekleidete Herren

Einblick in das Leben der Zeit des Rokoko gibt die kürzlich eröffnete Ausstellung «Aufklärung und Wohnlichkeit» im Musuem für Kunst und Geschichte (siehe FN vom 5. November).

«Damals waren die Herren sehr gepflegt und weiblich gekleidet», sagt Verena Villiger, Vizedirektorin des Museums für Kunst und Geschichte. Die Herren trugen eine Perücke und die Frauen hielten ihre Haartracht mittels Drahtgeflechte zusammen. «Um die Pracht in den nächsten Tag zu retten, mussten die Frauen zum Schlafen ihren Kopf auf ein Drahtgestell legen.» Und gewaschen habe man sich kaum – weder Kleid noch Körper.
In der Zeit des Rokoko investierten die Mitglieder der gehobenen Gesellschaft viel Zeit in ihre Aufmachung. Repräsentation war erste Pflicht. Arbeit hingegen verpönt. Madame de Meuron, die legendäre Dame aus Bern, brachte es auf den Punkt: «Sit er öpper oder nämmet er Lohn», pflegte sie zu sagen.

Seit zwei Jahren am Neugestalten

Seit Mai 2003 gestaltet das Museum für Kunst und Geschichte die Räume im Ratzehof neu. In fünf Etappen wurden bis heute sechs Themenbereiche eröffnet: Zunft und Gewerbe; das Kriegshandwerk; die Stadt – Abbild und Selbstdarstellung; barocke Frömmigkeit; Skulptur und Malerei in Freiburg – die Meister des 16. Jh. und «Aufklärung und Wohnlichkeit».

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