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Kleinbösingen sagt Ja zum Ausbau der Orientierungsschule Gurmels

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Autor: PATRICK HIRSCHI

Kleinbösingen «Die OS hat für das Schuljahr 09/10 ganz einfach zu wenig Klassenzimmer.» Mit dieser Aussage verdeutlichte Gemeinderat Pierre Deuber am Freitag an der Gemeindeversammlung Kleinbösingen die Notwendigkeit eines Erweiterungsbaus für die Orientierungsschule der Region Gurmels. Die 44 Stimmberechtigten liessen sich davon überzeugen und genehmigten einen Bruttokredit von 370 000 Franken.

Sofern auch die Gemeindeversammlung von Gurmels ihren Anteil am Kredit gutheissen wird, entstehen in einem Jahr 13 zusätzliche Klassenzimmer. Geplant ist die Verlängerung des bestehenden Gebäudes in Richtung Gemeindeverwaltung.

Schülerzahl hat sich in 40 Jahren verdreifacht

Der Neubau des Schulhauses war im Jahr 1967 für 60 Schüler geplant. Für das Schuljahr 08/09 wird aber laut Pierre Deuber mit 195 Schülern gerechnet. «Die Mindestfläche, die ein Schulzimmer aufweisen muss, entspricht in Gurmels bereits jetzt nicht mehr der kantonalen Vorschrift», so Deuber. Auch die Tendenz zum Unterricht in Gruppen sowie die vielen Teilpensen der Lehrer hätten einen grösseren Platzbedarf zur Folge.

Laut Gemeindepräsident Bernhard Hostettler wird sich der Kanton an den Gesamtkosten von 2,6 Millionen Franken beteiligen. Für Kleinbösingen entstehen jährliche Kosten von rund 21 000 Franken.

Ebenso wenig wie die Schulhauserweiterung gab das neue Kreditbegehren für den Trinkwasserverbund Bibera zu reden. Da Cressier nicht mitmachen will und deshalb Gurwolf, Greng und Münchenwiler nicht mitmachen können, wird das Projekt für die übrig gebliebenen Gemeinden teurer. Statt 675 000 kostet Kleinbösingen die Mitgliedschaft im Verbund nun 780 000 Franken. Bernhard Hostettler gab bekannt, dass im neuen Kostenverteiler auch die in den letzten Jahren massiv gestiegenen Preise im Bausektor berücksichtigt seien.

Weitere Gemeinden sind im Verbund willkommen

Nach wie vor sind weitere Gemeinden im Trinkwasserverbund willkommen. Ein späteres Hinzustossen einer Gemeinde dürfe sich auf keinen Fall finanziell nachteilig auf die Gründergemeinden auswirken. «Wer sich nachträglich in den Verbund einkaufen will, bezahlt Zins und Zinseszins», so Hostettler.

Laufende Rechnung mit Verlust

Die Laufende Rechung 2007 der Gemeinde weist bei einem Aufwand von 1,8 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von gut 100 000 Franken auf. Budgetiert war eine ausgeglichene Rechnung. Hostettler machte insbesondere geringere Steuereinnahmen dafür verantwortlich.

Grund zur Sorge bestehe noch nicht. Die Anschlussgebühren von 18 000 Franken für Trink- und Abwasser wurden direkt als Aktivminderung in der Bilanz verbucht, und mit den Mehreinnahmen bei den Trinkwassergebühren wurden umgehend Reserven von 40 000 Franken gebildet.

Diskussionslos wurden auch die Statuten für das Gesundheitsnetz See genehmigt.

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