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Kleine Städte mit viel Charme

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Kleine Städte mit viel Charme

Autor: Imelda Ruffieux

Es ist die Gretchenfrage, die sich jeder Wohnungssuchende stellen muss: Will ich lieber in einer pulsierenden Grossstadt oder in einem verschlafenen Dorf leben? Vorteile haben beide Standorte, ebenso Nachteile. Kann man das ständige Verkehrschaos einer Grossstadt gegen das reichhaltige kulturelle und kulinarische Angebot ausspielen? Oder Ruhe, Idylle und Natur einem längeren Arbeitsweg gegenüberstellen?

Alfred Haefeli, Verleger und Journalist aus Birrwil, hat die Antwort: «Eine schöne Kleinstadt ist die Alternative.» Er muss es wissen, denn er hat für sein Buch «Augenweiden» viele Schweizer Kleinstädte besucht und getestet. Obwohl er in seinem Werk jeweils positive und negative Aspekte von jedem Ort aufzeigt, gibt er unverhohlen zu: «Es ist eine Liebeserklärung an Schweizer Kleinstädte.» Unser Land sei sehr privilegiert, betont er. «Wir haben das Glück, dass alte Städte und Stadtteile, die vor 600 bis 800 Jahren entstanden sind, heute noch sehr gut erhalten sind.»

Kleinode neu entdecken

Die Idee zum Führer durch die Schweizer Kleinstädte sei ihm angesichts der Diskussionen rund um Lenzburg gekommen. Dort haben die Besitzer kleiner Läden grosse Mühe, zu überleben. Was für die Kleinstadt in Alfred Haefelis Heimatkanton gilt, stimmt auch für andere Städte der Schweiz. «Die Altstädte sterben trotz sehr guter Substanz aus», stellt er fest. Einen Grund sieht er in der Konkurrenz durch immer mehr grosse Einkaufszentren in den Peripherien der Städte. Sein Buch sieht er deshalb auch als Aufforderung an die Schweizerinnen und Schweizer, diese Kleinode wieder oder neu zu entdecken und zu beleben.

Der Autor erzählt im Buch, warum Mendrisio immer noch Geheimtipp ist, was Lenzburg ausser Konfitüre und der Strafanstalt zu bieten hat und warum Eglisau so oft fotografiert wird. Die «Stadt der schönen Giebel» (Aarau) wird ebenso gewürdigt wie «die Perle am Lac Leman» (Nyon) oder «das Städtli mit wenig Platz, aber viel Charme» (Willisau).

Eine alte Liebe

Mit dabei sind auch drei Freiburger Städte: Estavayer-le-Lac, Murten sowie Freiburg. Letztere betitelt Alfred Haefeli im Buch mit «atemberaubend schön, ohne Wenn und Aber». Er gebe zu, dass er bei dieser Stadt nicht ganz unvoreingenommen sei, sagt er im Gespräch. Freiburg sei ihm in bester Erinnerung geblieben, seit er hier als Kind eine Zeit lang zur Schule gegangen sei. «Es ist eine alte Liebe.» Und im nächsten Satz entschuldigt er sich gleich für die Bilder im Buch: «Nirgendwo war das Wetter so schlecht wie bei meinem Aufenthalt in Freiburg.»

Alfred Haefeli: «Augenweiden. Die 40 schönsten Schweizer Kleinstädte», Fona-Verlag, Lenzburg, 2012, 285 Seiten.

Zum Buch

Drei Tage für jede Stadt

Alfred Haefeli hat Städte mit maximal 50000 Einwohnern ausgewählt. In jeder Kleinstadt hat sich der Autor drei Tage Zeit zum Erkunden und Beschreiben genommen. Eigene visuelle Eindrücke und persönliche Erlebnisse ergänzt er mit praktischen Informationen. Die Tourismusbüros oder die Gemeindebehörden vor Ort haben seine Texte überprüft. «Das war nicht immer einfach. Die wollten natürlich mehr Lob über ihre Stadt und hätten am liebsten die kritischen Bemerkungen gestrichen.» Jede Stadt beschreibt er auf zwei Seiten Text sowie einer Seite Kompaktinformationen zu Lage, Einwohnerzahl, touristischen Organisationen, Anbindung an den öffentlichen Verkehr, Fussgängerzonen, Kultur und Natur sowie Tipps zum Essen und Übernachten. Blickfang sind vor allem auch die vielen Bilder, welche die Stimmung in den 40 porträtierten Städten einfängt. im

Löwendenkmal für Arnold Winkelried in Sempach.

Panoramaansicht von Stein am Rhein.Bilder zvg

Holzbrücke aus dem 16. Jahrhundert in Aarberg.

Rathausgasse in Bülach.

Blick auf Bremgarten.

Piazza del Ponte in Mendrisio.

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