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Kleines Töff-Team mit grossem Erfolg

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Kleines Töff-Team mit grossem Erfolg

Motorrad – Jacques Wuillemin ist seit acht Jahren Teamchef

Seit 1995 betreibt Jacques Wuillemin sein «ZWM-Racing-Team». Auch heuer mischen seine Piloten Matthias Schmid und «Chrigu» Künzi in der Schweizer Motorrad-Meisterschaft ganz vorne mit.

Von FRANK STETTLER

Der Schweizer Motorradsport fristete nach den Erfolgen von Jacques Cornu, Stefan Dörflinger oder Rolf Biland lange Zeit ein Mauerblümchendasein. Zuletzt liess der Berner Teenager Thomas Lüthi mit seinen Resultaten in der 125er-WM aufhorchen. Für den Murtner Jacques Wuillemin ist dies eine gute Sache: «Was Lüthi leistet, ist phantastisch. Dies bringt den Motorradsport in der Schweiz weiter. Zudem stellt sich der ein. Er motiviert die Jungen, es auch in diesem Sport zu versuchen.»

Mit seinem «Racing-Team» bäckt Wuillemin freilich kleinere Brötchen als es Lüthi in der WM tut. Die Piloten von Wuillemin, der in Murten seit 33 Jahren ein Motorrad-Geschäft betreibt, drehen in der Schweizer Meisterschaft ihre Runden – dies aber mit Erfolg.

Künzi und Schmid im Spitzenfeld

«Chrigu» Künzi liegt im Zwischenklassement der Superstock-Kategorie auf dem hervorragenden zweiten Rang. Der Pilot aus Blausee, der seit Beginn dem «Wuillemin-Racing-Team» angehört, wurde am vergangenen Wochenende in der Lausitz einmal Zweiter und einmal Dritter. Noch stehen die zwei letzten Rennen der Meisterschaft aus (anfangs Oktober im deutschen Oschersleben). «Der Titel ist nach einem Sturz von Künzi allerdings schon vergeben. Aber Vize-Meister sollte er schon werden. Künzi hat zwanzig Punkte Vorsprung auf den Drittklassierten.»

Zweiter Pilot im Team ist der Laupener Matthias Schmid. Er stiess vor vier Jahren zu Wuillemin. Schmid wechselte auf diese Saison hin von der Kategorie Supersport eine Stufe höher in den Promosport (bis 600 ccm). Der Wechsel hatte laut Jacques Wuillemin zwei Gründe: «Dank der neuen Rennmaschine sparen wir die Kosten für zusätzliche Kitt-Teile. Ausserdem fahren in der Promo-Klasse 36 Fahrer statt nur deren 16 wie in der Supersport-Kategorie. Die Herausforderung ist somit grösser.» Matthias Schmid belegt in der Meisterschaft den fünften Zwischenrang. In der Lausitz wurde er Dritter und Vierter. Noch liegt für Schmid eine Verbesserung in Oschersleben drin. Im Klassement trennen nur gerade zehn Punkte den Zweiten vom Sechsten.
Leidenschaft und ein bisschen Business

Jacques Wuillemin ist auch in seinem achten Jahr als Teamchef noch voller Leidenschaft dabei. Wann immer er kann, reist er an die Rennen. «Ich bereite die Maschinen in Murten vor. Aber das richtige Setup für die Strecke findet man nur vor Ort», erklärt Wuillemin. Nicht zuletzt ist der Motorradsport für Wuillemin auch Business, sprich Werbung. fs

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