Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Kleinkunst hat Platz in der Kirche

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascale Hofmeier

Klassik, Pantomime und Comedy stehen diesen Winter auf dem Programm der Veranstaltungsreihe «Kultur in der Kirche». Schon seit es sie gibt, also seit 1999, ist in der reformierten Kirche am Hasliweg in Düdingen Kleinkunst ein Teil der Tagesordnung, seit es sie gibt, also seit 1999. «Den Ausschlag für «Kultur in der Kirche» gab der damalige Pfarrer, Lorenz Hänni», sagt Jürg Antener. Er gehört mit fünf anderen zum Team, das die Kleinkunstabende organisiert. Schon bei der Einweihung der Kirche habe die Kirchgemeinde die Absicht gehabt, den Kirchenraum für andere Anlässe zu öffnen.

Liebhaber kleiner Kunst

So habe die Kirchgemeinde interessierte Kulturliebhaber gesucht und auch gefunden. Am Anfang waren es Mitglieder der reformierten Kirche. Allerdings war es ein zentrales Anliegen, sich mit den Kulturabenden für die Ökumene zu engagieren. «Wir wollten kein reformiertes Sonderzügli fahren.» Mittlerweile sind auch zwei Katholikinnen mit im Team. Dieses hat sich seit Beginn kaum verändert. «Wir sind alle Kleinkunst-begeistert. Mir selber gefällt das besser als grosse Anlässe.»

Die Künstlerinnen und Künstler stöbern die Organisatoren in ihrer Freizeit auf. Besuche im Kleinkunsttheater La Capella in Bern oder auch die Künstlerbörse in Thun stehen fest auf dem Programm. Bei der Auswahl der Künstlerinnen und Künstler schaue das Organisationsteam darauf, dass Humor und Inhalte sich mit der Kirche vereinbaren liessen: «Das entspricht auch eher unserem Geschmack, und der liegt eindeutig über der Gürtellinie.»

Bisher haben 60 Kulturabende in der Kirche stattgefunden. Zu den Veranstaltungen kommen zwischen 50 und 200 Leute. Diese reisen auch aus den umliegenden Gemeinden an. Bei grossen Namen wie Emil und Franz Hohler seien eher mehr Zuschauer gekommen, bei kleinen Namen wie Bruno Bieri eher weniger. «Der war mein persönliches Highlight in all den Jahren», sagt Antener. Ein Höhepunkt für ein insbesondere im Winterhalbjahr zeitintensives Hobby: Alle sechs Kleinkunstabende finden zu dieser Jahreszeit statt. Der nächste ist am 3. Dezember (vgl. Kasten).

Den Raum gratis nutzen

Finanziert werden die Abende durch Sponsoren, Gönner und die Abendkasse. Mit einem Budget von etwa 13 000 Franken müssen die Gagen bestritten werden. «Das funktioniert nur, weil wir den Raum gratis nutzen können», sagt Antener.

Das Programm: www.refdue.ch

Mehr zum Thema