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«Klinik von Freiburg»

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«Klinik von Freiburg»

Genolier Medical Network verteidigt sich

Die Fusionspartner St.-Anna-Klinik und das Garciaspital nennen sich neu «Klinik von Freiburg». Sie verstehen nicht, weshalb das Dalerspital gegen diese neue Firmenbezeichnung Einsprache erhoben hat.

Bekanntlich liess das Dalerspital Freiburg am 24. Oktober 2005 verlauten, dass seine finanzielle Lage solide sei und eine Übernahme durch die Genolier-Gruppe nicht in Frage komme. Die Genfer Genolier-Gruppe hat die zwei anderen Freiburger Privatkliniken, St. Anna und Garcia, gekauft und sie unter dem neuen Firmennamen «Klinik von Freiburg» zusammengelegt.

Gegen die neu gewählte Firmenbezeichnung «CDF, Clinique de Fribourg SA» hat das Dalerspital in der Folge Klage eingereicht (vgl. FN vom 25. Oktober 2005 ) und dies auch öffentlich bekannt gegeben. Nun reagiert die Genolier-Gruppe auf diese Einsprache.

Mit Bedauern

«Wir nehmen Kenntnis vom doppelten Vorgehen des Dalerspitals, welches wir bedauern. Wir sind der Ansicht, dass es möglich ist, Synergien zwischen den beiden Freiburger Privatkliniken herbeizuführen. In manchen Bereichen gelingt dies uns ja auch. Diese Vorgehensweise kompliziert selbstverständlich diese Synergien ein wenig», erklärt Jean-Marc Zumwald, Direktor der Klinik von Freiburg, in einer Pressemitteilung vom Dienstag.

«Die Firmenbezeichnung , spiegelt einfach unseren Willen wider, zwei todkranke Anstalten in eine einzige Klinik im Dienste aller Freiburger zusammenzuführen», heisst es in der Mitteilung. «Die Reaktion des Dalerspitals ist unverständlich und zeugt zweifelsohne von einer Nervosität infolge der Übernahme der Kliniken Garcia und Sankt Anna», fügt der Direktor der Klinik von Freiburg hinzu.

Juristischer Streit

Laut Genolier-Gruppe werden sich nun die verschiedenen juristischen Akteure einschalten, um die gewählte Firmenbezeichnung zu bestätigen oder ausser Kraft zu setzen. Sie erinnert daran, dass die Kliniken Garcia und St. Anna im Sommer 2005 von Genolier Medical Network übernommen wurden und dass sie somit zu der «Clinique de Genolier» und der Lausanner «Clinique de Monchoisi» in der Genolier-Gruppe gestossen seien.

Komplette Pflegepalette

Die beiden Kliniken seien zu einer einzigen juristischen Einheit zusammengeführt worden und «bieten den Freiburgern im und im eine komplette Palette von Pflegeleistungen an». «Alle grundversicherten Patienten werden wie früher in beiden Kliniken aufgenommen.

Im Übrigen wird der Hotelkomfort der versicherten Personen in der halbprivaten und privaten Abteilung in naher Zukunft erheblich verbessert», wirbt die Genfer Gruppe für die «Klinik von Freiburg».

90 Ärzte, 210 Angestellte

Unterstützt von 210 Angestellten üben in der Klinik von Freiburg
mehr als 90 Ärzte ihren Beruf aus. «Die gesamte Aktivität stellt über 22 500 Nachtaufenthalte von Erwachsenen (und 3700 Nachtaufenthalte von Neugeborenen), das heisst 12,14 Prozent aller Spitäler für
allgemeine Pflege bzw. 58,5 Pro-
zent der Privatkliniken des Kantons», hält die Genolier-Gruppe in ihrer Medienmitteilung weiter fest.

FN/Comm.

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