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«Klotzen statt kleckern»

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Wenn Europa nach Freiburg kommt…

Unter dem Motto «Freiburg in Europa – Europa in Freiburg» steht die Stadt vom 4. bis 16. Mai ganz im Zeichen Europas. Schon seit 25 Jahren besteht die Tradition an der Universität, Europa einen Tag im Mai zu widmen. Doch 2000 ist Europa während zwölf Tagen Gast in Freiburg. Auf die Frage, weshalb dieses Jahr ein derart volles Programm geboten wird, meint Jean-Paul Rüttimann, Koordinator des Projekts: «Wir wollen klotzen statt kleckern und damit Besucher aus der ganzen Schweiz nach Freiburg locken.»

Die Qual der Wahl

Theater, Filme, Ausstellungen, Konzerte, öffentliche Vorträge und wissenschaftliche Kolloquien werden für Unterhaltung und die eine oder andere hitzige Diskussion sorgen. «Wichtig ist die Beschäftigung mit Europa, egal in welcher Form», wie Paul-Henri Steinauer, Rektor der Universität Freiburg, in seinen Ausführungen darlegt. Natürlich kommen auch andere Themen zur Sprache: die Menschenrechte, der Euro sowie auch die Religion und die politische Kultur. Ziel ist, ein ganzheitliches Bild von Europa zu vermitteln und vor allem aufzuzeigen, dass auch Freiburg Teil Europas ist. Vielleicht sogar europäischer als Frau und Herr Freiburger denkt.

Das Kino Rex zum Beispiel hat eine ganze Woche für die Europatage reserviert. Dort werden sieben prämierte Filme aus sieben verschiedenen Ländern Europas vorgeführt. In der Kantons- und Universitätsbibliothek ist eine Ausstellung über die Beziehungen zwischen Freiburg und Europa zu sehen. Eine Neuheit bietet das Naturhistorische Museum Freiburg: Per Mausklick kann man auf Internet dem Flug der Zugvögel von Afrika nach Europa beiwohnen.

Hochkarätige Gästeliste

Unter den Gästen figurieren einige interessante Namen, die denjenigen des letzten Jahres nicht nachstehen, als unter anderen der Deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl zu Besuch war. Sind dies Philippe Roche, Direktor der OFEFP, der Orchesterleiter Armin Jordan, Luzius Wildhaber, Präsident des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, Jean-Pierre Roth, Vizepräsident der schweizerischen Nationalbank, der Repräsentant des französischen Ministeriums für Wirtschafts- und Finanzwesen bei der EU, Antoine de Salins, sowie Baron Georges Jacobs, Unternehmer und «Arbeitgeber der europäischen Arbeitgeber», Ruth Lüthi, Präsidentin des Staatsrates, und Bernard Genoud, Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg. Am Festakt wird ausserdem auch Bundespräsident Adolph Ogi zugegen sein.

Freiburg: multikulturell
dank Sprachgrenze

«In Freiburg war Integration schon immer ein Thema», erklärt Francis Python, Professor für Zeitgeschichte. Durch die viel gerühmte Zweisprachigkeit habe die Stadt nach einem guten Verhältnis von Deutsch- und Französischsprachigen gestrebt. Und die Expertenrunde nickte zustimmend auf Französisch, wurde doch keine einziges deutsches Wort über die Europatage verloren. Vive le bilinguisme!

Programmänderung: Das Theater «La Strada» vom Choreographischen Theater Bonn am 4. Mai im Podium Düdingen wurde abgesagt.

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