Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Knapp der Steuererhöhung entgangen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

ÜberstorfDas Budget 2011 der Gemeinde Überstorf rechnet mit einem Defizit von 350 000 Franken. Dies bei Einnahmen von gut 7,3 Millionen Franken. «Es ist dem Gemeinderat nicht gelungen, ein ausgewogenes Budget zu präsentieren», sagte Gemeinderat Thomas Schmutz an der Gemeindeversammlung vom Freitagabend. Dort machten sich der Wintereinbruch und das Gustav-Konzert im Schloss in der Anzahl Stimmberechtigter bemerkbar: Nur 43 hatten den Weg in den Schlüssel gefunden. Sie hiessen den Voranschlag 2011 mit 42 Ja ohne Gegenstimmen gut. Das Budget sei das Resultat rigoroser Sparübungen, sagte Schmutz. «Wir konnten die im Gesetz vorgesehene Steuererhöhung umgehen.» Läge der Fehlbetrag nur 25 000 Franken höher, müsste die Gemeinde von Gesetzes wegen die Steuern erhöhen.

Steigende Ausgaben

Der Grund für die roten Zahlen liegt unter anderem in den gebundenen Ausgaben. Diese sind seit dem Jahr 2001 um eine Million Franken angestiegen. «Die Steuereinnahmen können damit nicht Schritt halten», sagte Schmutz. Aufgrund der Situation habe sich der Gemeinderat gefragt, ob er bereits dieses Jahr die Steuern erhöhen müsse, sich dann aber dagegen entschieden. Falle jedoch das Budget 2012 wiederum negativ aus, müssten Steuer- und Gebührenerhöhungen in Betracht gezogen werden.

Neue Veloständer

Das neue Personalreglement wurde nach einer kleinen Anpassung einstimmig angenommen. Nach einer längeren Diskussion mit 42 Ja-Stimmen gutgeheissen wurde die Anschaffung von zwei neuen Velounterständen bei der Mehrzweckhalle für 32 000 Franken.

Zudem haben die Bürgerinnen und Bürger dem Gemeinderat einstimmig den Auftrag erteilt, die Erstellung einer Solaranlage auf dem oberen Dach der Mehrzweckhalle weiterzuverfolgen. Nach ersten Schätzungen würde dies 137 500 Franken kosten, jährlich könnten jedoch um die 10 000 Franken Kosten für die Warmwasseraufbereitung gespart werden. hpa

Mehr zum Thema