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Kolly ist beste Westschweizerin

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Die Freiburger Turnerinnen nahmen am Wochenende an den Waadtländer Kunstturntagen teil. Die Wettkämpfe in Montreux zählten gleich dreifach: als Waadtländer Kantonalmeisterschaften, als Westschweizer Einzelmeisterschaften und als Qualifikation für die Schweizer Nachwuchsmeisterschaft. Der Anlass lockte denn auch die Turnerinnen der kantonalen Trainingszentren von Genf, Neuenburg, Waadt, Bern und Basel ans Ufer des Genfersees. Entsprechend hoch war das Niveau in allen Kategorien.

Sturz am Stufenbarren

In der Königskategorie P6 mussten sich die Freiburgerinnen, angeführt von Kim Kolly (FSG Freiburg), mit mehreren ehemaligen Turnerinnen des Schweizer Nachwuchskaders sowie der einstigen nationalen Elite-Turnerin Fabienne Strub (Regio Basel) messen. Unbeeindruckt von der starken Konkurrenz setzte Kolly an ihrem ersten Gerät, dem Sprung, gleich ein Ausrufezeichen. Für ihren Tsukahara gebückt erhielt die 18-Jährige die zweitbeste Note (12.700) aller Turnerinnen. Beim Stufenbarren gab es für die Düdingerin – wie schon vor Wochenfrist bei den Berner Kunstturn-Meisterschaften – allerdings einen kleinen Dämpfer. Nach einigen Problemen und einem Sturz in der ersten Hälfte ihrer Übung musste sich Kolly mit einer 8.200 zufriedengeben.

Sie vermochte sich aber wieder zu fassen und beeindruckte auf dem Schwebebalken mit einer schwierigen und fehlerfrei geturnten Übung. 11.100 Punkten waren der verdiente Lohn. Auch am vierten Gerät erhielt Kolly für ihre gut geturnte Bodenübung eine hohe Wertung (11.200). Am Ende ergaben die jeweils zweitbeste Note an drei Geräten und der Ausrutscher am Stufenbarren Bronze. Weil mit Elea Mosimann (Uetendorf) und Naomi Ingold (Emme) aber einzig zwei Bernerinnen besser turnten als Kolly, konnte sich die Freiburgerin dennoch zur Westschweizer Meisterin küren lassen.

Einen starken Wettkampf in der Königsklasse zeigte auch Mara Pfister. Trotz eines Sturzes am Sprung – beim Tsukahara hatte sie zu viel Schwung – klassierte sich die 17-Jährige auf dem guten sechsten Rang. Auf Stufe Westschweizer Meisterschaft bedeutete dies für die Schülerin des Kollegiums Gambach die Silbermedaille.

Die NLB im Visier

Bronze ging an die Wünnewilerin Alexandra Müller, die den Wettkampf als Achte beendete.

Das Medaillen-Trio Kolly/Pfister/Müller soll Mitte September bei den Schweizer Teammeisterschaften mithelfen, damit die kantonale Auswahl den Sprung von der Nationalliga C in die zweithöchste Klasse schafft. «Neben den dreien haben wir mit Clé­mence Gobet und einigen anderen P4-Turnerinnen dieses Jahr ein gutes Team beisammen», schaut Bernard Perroud, Verantwortlicher des kantonalen Ausbildungszentrums, den Titelkämpfen zuversichtlich entgegen. «Letztes Jahr haben wir Platz zwei erreicht, in Bülach wollen wir im Herbst die Promotion schaffen.»

Um das zu erreichen, hat Perroud unter anderem sein zweites Traineramt, das er lange bei der GASF Romont innehatte, vor rund drei Monaten aufgegeben. «So kann ich mich auf meine Arbeit beim kantonalen Trainingszentrum konzentrieren. So habe ich mehr Zeit für den Austausch mit den einzelnen Clubs und kann auch die Entwicklung der Turnerinnen in Wünnewil besser und näher mitverfolgen.»

Dousse Vize-Meisterin im P4

Eine der talentierten P4-Turnerinnen ist Justine Dousse (GASF). Vor Wochenfrist hatte sie bei den Berner Kunstturn-Meisterschaften die Goldmedaille gewonnen, nun sorgte sie auch in Montreux für das beste Freiburger Resultat. Mit der Höchstnote beim Sprung und einem Sturz am Stufenbarren reichte es am Ende zum brillanten vierten Platz. ­Dousse musste einzig drei ehemaligen Turnerinnen des Schweizer Nachwuchskaders den Vortritt lassen. In der Westschweizer Wertung bedeuteten ihre 43.950 Punkte Platz 2.

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