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Kollys Belohnung für die ersten Weltcup- Punkte

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34 Jahre lang hat es keine Freiburger Skirennfahrerin und kein Freiburger Skirennfahrer geschafft, im Weltcup in die Punkteränge zu fahren. Am 27.  Januar 1985, nach dem 11.  Platz von Jacques Lüthy im Super-G von Garmisch-Partenkirchen, hatte die lange Durststrecke ihren Anfang genommen. Bis sie Noémie Kolly letztes Jahr beendet hat: Auf den Tag genau 34 Jahre nach Lüthy und an genau gleicher Stätte hat die Greyerzerin als 29. in der Abfahrt ihre ersten Weltcuppunkte gewonnen. Dieser Exploit hat der 21-Jährigen gestern die Auszeichnung zur Freiburger Sportlerin des Jahres 2019 beschert. «Es freut mich riesig zu sehen, dass mich so viele Leute unterstützen und für mich gestimmt haben», freute sich die Speedspezialistin, der der plötzliche Rummel um ihre Person fast schon etwas zu viel wurde. «Ich bin eigentlich ein eher zurückhaltender Mensch und stehe nicht so gerne im Mittelpunkt.»

Anders als die Sieger der vergangenen Jahre konnte Noémie Kolly ihre Auszeichnung gestern Abend im Forum Freiburg persönlich in Empfang nehmen. Dass sie derzeit nicht im Skirennzirkus unterwegs ist, hat einen leidvollen Grund. Ein Kreuzbandriss, den sie sich im vergangenen August zugezogen hat, hat Kollys Höhenflug gestoppt. Anstatt auf der ganz grossen Bühne Rennen zu fahren, schuftet sie im Kraftraum an ihrem Comeback.

Das wird die Berufsmaturantin allerdings erst nächste Saison geben können. Dann wird ihr Weg aus dem ­B-Kader von Swiss-Ski zunächst wieder über den Europacup führen, wo sie sich in den Weltcup zurückkämpfen will. «Körperlich bin ich auf gutem Weg. Ich hoffe, dass ich meinen Sturz auch mental richtig verarbeiten kann, um auf der Rennpiste wieder Vollgas geben zu können.»

Platz 2 für Pierret

Kolly hat sowohl vom Publikum als auch von der Jury, die aus Vertretern von Sportverbänden und Sportjournalisten bestand, am meisten Stimmen erhalten (27,7  %). Knapp dahinter folgte Volleyballerin Meline Pierret (23,9  %), die letzte Saison mit Neuenburg das Triple Meisterschaft, Schweizer Cup und Supercup gewonnen und als Stammpasseuse mit dem Schweizer Nationalteam an der EM teilgenommen hat. Rang drei ging an Schwinger Benjamin Gapany (20,5 %), den Eidgenössischen Kranzgewinner vom Esaf 2019 in Zug. Dahinter folgten Vielseitigkeitsspringer Robin Godel und Leichtathletin Veronica Vancardo, mit 19 Jahren die Jüngste des Quintetts.

Kollektivpreis für UHT Semsales

Den Kollektivpreis erhielt gestern der UHT Semsales. Das Frauen-Unihockeyteam, das in der 1.  Liga spielt, hatte im vergangenen Jahr den Schweizer Cup auf dem Kleinfeld gewonnen. Mit dem 9:4-Sieg gegen Cevi Gossau ist dem Team von Ludovic Vial am 23. Februar 2019 in der Berner Wankdorfhalle ein besonderer Exploit gelungen: Als erste Westschweizer Equipe überhaupt – Männer und Frauen zusammengenommen – hat Semsales eine Trophäe in einem nationalen Unihockey-Wettbewerb gewonnen.

Kollektivpreis 2019

UHT Semsales gelingt Exploit

Die Kommission des Freiburger Sportpreises hat gestern Abend im Forum Freiburg dem UHT Semsales den Kollektivpreis übergeben. Das Frauen-Unihockeyteam, das in der 1.  Liga spielt, hatte im vergangenen Jahr den Schweizer Cup auf dem Kleinfeld gewonnen. Mit dem 9:4-Sieg gegen Cevi Gossau ist dem Team von Ludovic Vial am 23. Februar 2019 in der Berner Wankdorfhalle ein besonderer Exploit gelungen: Als erste Westschweizer Equipe überhaupt – Männer und Frauen zusammengenommen – hat UHT Semsales eine Trophäe in einem nationalen Unihockey-Wettbewerb gewonnen.ms

Verdienstpreis 2019

Eine volleyballverrückte Familie

Zum ersten Mal überhaupt ist eine ganze Familie mit dem Freiburger Verdienstpreis ausgezeichnet worden. Christian Marbach, Präsident des TS Volley Düdingen, Tochter Kristel, langjährige Nationalspielerin, sowie Mutter Florence und die beiden Söhne Nicolas und Eric wurden für ihren Einsatz im Dienste des nationalen und regionalen Volleyballsports geehrt.

Christian Marbach, was bedeutet Ihnen dieser Preis?

Es ist ein schönes Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit, die wir fürs Volleyball machen. Mich freut besonders, dass wir den Preis als Familie erhalten habe. Den Begriff Familie möchte ich auf den ganzen TS Volley Düdingen ausdehnen. Ich sehe den Preis symbolisch auch für all die anderen Kollegen, Freunde und Vorstandsmitglieder, die sich mit viel Herzblut in der Freiwilligenarbeit engagieren. Dass wir den Preis erhalten haben, zeigt, dass wir etwas haben bewegen können. Gemeinsam.

Sie engagieren sich nicht nur als Präsident des TS Volley Düdingen, sondern auch in anderen Bereichen fürs Volleyball.

Angefangen habe ich als Spieler und Trainer, später habe ich das J&S-Diplom als Experte gemacht und mich in der Trainerausbildung engagiert. Beim kantonalen Volleyballverband half ich während zweier Amtsperioden als TK-Verantwortlicher. Ich war sechs Jahre Abteilungsleiter beim TSV Düdingen, ehe ich 2004, nach dem Aufstieg der ersten Mannschaft, das Präsidium des TS Volley Düdingen übernommen habe. Auf Schweizer Ebene engagiere ich mich in der Nationalen Nachwuchskommission und bin Präsident der Swiss-Volley-League-Konferenz.

Wie viele Stunden investieren Sie fürs Volleyball?

Ich bin täglich mit Volleyball beschäftigt, mal mehr, mal weniger Stunden. Der Sport bestimmt einen grossen Teil meines Lebens. Das geht, weil ich pensioniert bin und weil ich eine Familie habe, die mich unterstützt und meine Passion teilt. Meine Frau Florence übernimmt im Medical Staff des TS Volley Düdingen verschiedene Aufgaben, organisiert die Turniere. Auch unsere Söhne helfen hinter den Kulissen mit, sie kümmern sich unter anderem um den Europacup.

Ihre Tochter Kristel hat viele Jahre in der höchsten Schweizer Liga gespielt, war Nationalspielerin und Captain der Power Cats. Inwiefern hat ihre Volleyballkarriere das Engagement der Familie für den Volleyballsport beeinflusst?

Die Karriere von Kristel war ein wichtiges Element, das uns als Familie im Volleyball zusammengehalten hat. Als sie mit 17 in die Franches-Montagnes in die Talentschule ging, war das ein markantes Ereignis. Danach hat sich die Volleyballkarriere unserer Tochter wie ein roter Faden durch unser Leben gesponnen. Meine Frau und ich waren schon vorher im Volleyball engagiert – als dann Kristel mit Leistungssport angefangen hat, hat es uns jeden Tag begleitet.

Wie muss man sich ein Familienessen bei der Familie Marbach vorstellen? Wird am Tisch auch über andere Themen gesprochen als über Volleyball?

(lacht) In einer Sportlerfamilie sitzt man gar nicht so oft gemeinsam am Mittagstisch. Auch abends nicht, da ist immer jemand im Training. Aber ja, beim Sonntagsbraten war Volleyball immer ein Thema. Zumindest anfangs. Eines Tages meinte Kristel, da war sie etwa 17 Jahre alt, dass wir in der Familie doch volleyballfreie Sonntage einführen sollten, so wie es in den Siebzigern autofreie Sonntage gab. In den letzten Jahren haben wir darauf geachtet, dass der Sport nicht mehr unser Hauptgesprächsthema war. Jetzt, wo die Kinder nicht mehr im Haus sind, rede ich mit Florence wieder viel mehr über Volleyball, und wir besprechen gemeinsam Dinge. Sie ist ein gutes Pendant zu mir: Ich bin eher aufbrausend, sie ist die Rationale. Wir sind nicht immer gleicher Meinung, aber Sie steht mir immer zur Seite.

Woher rührt Ihre Passion für das Volleyball?

Ich bin ganz allgemein sportbegeistert. Ich schaue gerne einen rassigen Eishockeymatch oder Fussball, mir gefällt die taktische Komponente des Spiels. Ganz früher habe ich Leichtathletik gemacht und Fussball gespielt. Als ich in den 70er-Jahren als junger Lehrer nach Düdingen gekommen bin, habe ich im Lehrerturnverein mit Volleyball angefangen. Da hat es mich gepackt. Volleyball ist ein sehr ehrlicher Sport, man kann nicht foulen, man kann keine Zeit schinden.

Als Präsident haben Sie in den letzten Jahren beim TS Volley Düdingen einiges bewegen können. Der Club hat sich zu einem der besten NLA-Vereine entwickelt.

Volleyball ist in unserer Region wieder populär geworden. Das sieht man auch daran, dass unser Verein inzwischen rund 80 Juniorinnen hat. Es ist noch nicht lange her, da waren es 15. Das ist aber nicht mein Verdienst, da haben ganz viele mitgeholfen. Wenn man etwas bewegen will, dann braucht es jedoch jemanden, der vorangeht. Das habe ich als Präsident versucht.

In Düdingen fürchtet man sich vor dem Tag, an dem Sie als Präsident aufhören. Viele sind der Meinung, dass dann alles auseinanderfallen könnte.

Niemand ist unersetzbar. Aber ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich mir keine Gedanken dazu mache. Dass es nicht einfach wird, einen Nachfolger zu finden, habe ich schon gemerkt. Es wäre schön, wenn unsere bisherige Arbeit nicht einfach versanden würde. Wenn wir Nachhaltigkeit erreichen wollen, müssen wir uns im administrativen und organisatorischen Bereich zumindest teilprofessionalisieren. So könnten wir etwas Kontinuität garantieren, und das würde die Arbeit für die Beteiligten vereinfachen. Man darf nicht vergessen: Alle, die im Verein arbeiten und keine Turnschuhe anhaben, tun das ehrenamtlich. Neben ihrem normalen Job.

Wie lange bleiben Sie noch Präsident?

Ganz ehrlich: Ich habe nicht im Sinn, noch weitere 10 Jahre Präsident zu bleiben. Wenn ich heute einen Nachfolger finden würde, dann würde ich morgen gehen. Ich möchte aber sicher sein, dass die Arbeit weitergeführt wird. Präsident zu sein, ist eine sehr schöne und interessante Aufgabe. Man arbeitet viel mit Menschen zusammen, man kann sehr kreativ sein und etwas bewegen. Und manchmal erhält man sogar einen Verdienstpreis (lacht).ms

 

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